 |
Adventsbasar und 1.
Musikalisch-Literarischer Abend, Dezember 2004
Die
Kirche in Ruhla – ein Gebäude, oder zwei? - wenn sie nachts in der
Dunkelheit von ihren erhöhten Plätzen herunterstrahlen, wirken sie sehr
schön in unserem Stadtbild. Auch tags verschönern sie den Anblick unserer
verwundeten Stadt.
Und wie sie manchmal so ein tröstlicher Anblick sind, eine Wohltat für das
umherschweifende Auge, das in Ruhla nicht wenige Wunden erblicken muß, die
auch auf entsprechende menschliche Schicksale hinweisen, so möchte auch
die Kirche ideell wohltun. Damit man sehen kann, dass sich auch
tatsächlich etwas Konkretes hinter solchen Worten verbirgt, hat man jetzt
in der Gemeinde die konkreten Tätigkeiten auf einen, besser gesagt
drei Nenner gebracht.
Die
Kirche wirkt,
D-K-W, in Diakonie, Kultur
und (der einen) Welt.
Diakonie: wir helfen einander.
Die Gründung eines ambulanten Hospizdienstes in Trägerschaft der Ev.
Gemeinde Ruhla ist geplant. Aber es gibt ja noch so viele Möglichkeiten,
einander zu helfen.
(Eine)Welt: wir helfen anderen auf der Welt, denen es schlechter
geht als uns.
Kultur: wir feiern zusammen – in Ruhla.
Das
sog. Seitenschiff der Concordia-Kirche in Ruhla ist jetzt soweit fertig,
dass in einem schönen Raum Begegnungen stattfinden können. An unserem
Bazar-Tag (27.11.) wurde es im Gottesdienst mitgesegnet, zusammen mit
3 neuen Gemeindegliedern, die wieder in die Kirche eingetreten sind.
Danach
gab es ein gutes Beisammensein mit Kaffee und Kuchen, Verkauf von Selbstge-
basteltem und Kränzen (leider in diesem Jahr nicht ganz so viele,
weil einer unserer wichtigsten Helfer ziemlich krank war – gute Besserung
weiter!), sowie Waren aus einem kleinen Angebot aus dem Fairen Handel, das
weiter bestehen bleiben soll.
Es gab auch etwas Unterhaltung in Form eines höchst komplizierten, aber
schließlich von allen gemeinsam gelösten und gesungenen (!)
Weihnachtsrätsels. Das Kirchenschiff sah so wunderschön hell aus mit
seinem strahlend neuen Anstrich, wirklich richtig einladend und hat als
Raum eine so gute Ausstrahlung, dass alle sich wohl fühlten.
Auch
bei der zweiten Veranstaltung (am 2.12.) in dem erneuerten Raum, die
ebenfalls unter dem Zeichen der Einweihung stand, dem
musikalisch-literarischen Abend, veranstaltet von dem Inhaber der
neuen Ruhlaer Buchhandlung LeseLust, Herrn Dr. Heber,
herrschte
bei den anrührenden Weih- nachtsgeschichten eine
heitere und gleichzeitig besinnliche, eine freundliche und warme
Atmosphäre, wie sie zur Ehre des neu eingeweihten Kirchenschiffes gar
nicht schöner hätte erfunden werden können.
Die beiden Musikerinnen, Jenny König (Gesang) und Marie-Luise Fischer
(Klavier und Gesang) trugen z.T. sehr bekannte Weihnachtslieder so frisch,
unverbraucht und überzeugt vor, dass man auch an altbekanntem seine Freude
hatte.
Die
Kirche soll wirken, dass man etwas davon spüren kann. Wir danken allen
Helfern, Mitwirkenden und auch den Besuchern dafür, dass sie an dieser
Stelle mithelfen, diese Wirkung spürbar zu machen.
Andrea Pawlitzki
|
 |