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Eiserne Konfirmation am 8. Mai 2004


Am Sonnabend, dem 8. Mai, feierten die Konfirmanden des Jahrganges 1939 den 65. Jahrestag Ihrer Konfirmation.

Feste soll man ja bekanntlich feiern, wie sie fallen und ein Konfirmationsjubiläum gehört natürlich in die Kirche. Und so freute sich Pfr. Reuther, fünfzehn (von ehemals 115) Jubelkonfirmanden in einem Gottesdienst einsegnen und den „Eisernen“ ihre „Konfirmationsurkunde“ überreichen zu können.

Im Gottesdienst wurde auch der bereits verstorbenen Mitkonfirmanden gedacht – 22 von ihnen wurden schon bald, in den nachfolgenden Jahren, Opfer des 2. Weltkrieges – und am Grab eines ehemaligen Mitkonfirmanden, der sich immer in besonderer Weise um die Jubiläumstreffen bemüht hatte, wurde ein Blumenschmuck niedergelegt.

Eiserne Konfirmanden

Der Weg zur Kaffeetafel in der „Hutzelhöhe“ führte über den Friedhof und jedem wurde hier bewußt, wie schnell das Leben im Grunde vorübergeht und wie sehr sich die Wichtigkeit so mancher Dinge im Laufe eines Lebens doch verändert und dass im Grunde ein jeder Tag, den man gesund erleben darf, bereits einen Grund für Dankbarkeit ist.

In der Ansprache eines Jubilars aus Ruhla erfuhren wir, dass dieses Treffen doch schon seit vielen Wochen vorbereitet wurde, dass man aber, angesichts des „kleinen Häufleins“ verbliebener Konfirmanden, die Kirche zunächst nicht bemühen wollte.
Wir als Kirchgemeinde freuen uns aber, angesprochen worden zu sein und möchten auch ermuntern, die Kirche für solche kirchlichen Jubiläen ruhig „in Anspruch“ zu nehmen.

Selten genug hat man in unserer hektischen Zeit Gelegenheit und Anlaß, einmal ruhig zu werden und inne zu halten und den vielleicht wirklich wichtigen Dingen Zeit zu geben, sich einen Platz in der eigenen Seele zu erobern.

(gekürzt nach Apa)