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Gemeindefest am 28. August 2004


KircheDas diesjährige Gemeindefest in der Concordiakirche bot ein vielseitiges Programm im Pfarrhaus, im Garten und in und um unsere Kirche. Eröffnet wurde es mir einem Gottesdienst, an dem sich der Gebetskreis der Gemeinde und die Konfirmandengruppe beteiligt hatten.
Anschließend konnte man sich dank zahlreicher fleißiger Bäcker, die ihre Werke gespendet hatten, aus einem reichhaltigen Kuchenangebot beim gemeinsamen Kaffeetrinken stärken. SteinquizWährend im Kirchenschiff das Steinequiz von Herrn Schuhmann, das lustige Kräuterquiz von Ilse Böttinger und das von Herrn Martin Kahlert ausgearbeitete Quiz für versierte Rühler-Fachleute für Unterhaltung sorgten, konnten die jüngeren Festbesucher draußen oder drinnen verschiedene Angebote wahrnehmen.

QuadDa gab es zum Beispiel eine kleine Motorradtour auf dem Soziussitz der Pfarrerschen Honda und Frau Silke Hütter hatte sich sicherheitshalber auf die 4 Räder ihres Quads verlassen, mit dem sie begeisterte Mitfahrer auf ihre Runden mitnahm – bestimmt ein „Highlight“ des Festes, wie die Schlange der geduldig auf das kleine Abenteuer Wartenden zeigte.


Im Garten gab es etwas für die Händ‘ und die Füß‘ zu tun: Vater und Sohn Seyfried paßten auf, dass die Torwand und der Korbball fein getroffen wurden und verteilten für die Teilnahme Unterschriften, denn alle Aktivitäten wurden mit einer Unterschrift belohnt und der fleißige Sammler erhielt ein Freilos für die Tombola.
SpielIm Pfarrhaus gab es ganz viele Spiele für die kleineren, damit es ihnen auch jaa nicht langweilig wurde – dafür hatte Frau Kutter mit ihren lieben Helferinnen und ganz viel Phantasie gesorgt.

GMEine „GM“ - Gemeinde – Tischfußball – Meisterschaft! - hatten die Konfirmanden organisiert, da gab es für drei Altersgruppen sehr originelle und sehr schwergewichtige Pokale zu gewinnen, aber was ein echter (Tisch-)Fußballstar ist, schleppt so ein Ding locker weg.
Oben in der Kirche tobte inzwischen die Auslosung der unzähligen Gewinne (wir haben es tatsächlich nicht geschafft, die genaue Zahl der gestifteten Gewinne zu bestimmen!!) - am meisten Beifall erntete dabei die Ausgabe eines ganz besonderen Hauptgewinns: der große, von Frau Söll handgearbeitete Brummbär – eine Kostbarkeit in unserer Zeit – wurde an den kleinsten Anwesenden verlost: ein kleines Mädchen war der Gewinner und konnte kaum die Arme um den Teddy schlingen und verbarg vor Freude sein Gesicht im dichten Fell des Teddys.

FOLNachdem man sich mit einer Grillwurst gestärkt und eine Grundlage geschaffen hatte ging man nun zum musikalisch-gemütlichen Teil des Abends über: Die Gruppe „Friends Of LimericK“ spielte Irish Folk vom Feinsten und zwar gleichzeitig als Konzert und als Stimmungträger.

TanzDie Winkelkirche machte es möglich, dass im Südschiff sich diejenigen einfinden konnten, die sich die Musik in Ruhe anhören wollten und im Westschiff die bewegungsfreudigen und durstigen, die ihre Stimmung auch mal durch einen Kommentar oder durch gemeinsames Klatschen ausdrücken und miteinander teilen wollten. Dadurch, dass die Türen zwischen den beiden Flügeln weit geöffnet wurden, wurden die Räumlichkeiten beiden Arten von Ansprüchen gerecht. Im Westschiff herrschte also eher ausgelassene Stimmung, die Kinder mochten gar nicht aufhören zu tanzen und die Erwachsenen nicht mit anfeuerndem Klatschen.


Feiern im ZeltFür dieses Gemeindefest hat es viele Helfer und Mitwirkende gegeben, nicht zu sprechen von den vielen Spenden, die gegeben wurden. Sogar das Wetter half mit, indem es mal für ein paar Stunden nicht regnete. Wir sind sehr dankbar, dass es ein schönes Fest wurde, das auch gut angenommen worden ist. Dankbarkeit und Freude sehen wir als einen Ertrag dieses Festes.
Natürlich hat es auch einen materiellen Ertrag gegeben: 748 € Bareinnahmen konnten erlöst werden für den restlichen Innenausbau nach der Dachsanierung, dessen Ende jetzt schon fast abzusehen ist, nicht zuletzt aufgrund der Spendefreudigkeit der Ruhlaer Bürger.

Wir möchten die Räume unserer Kirche erhalten und nutzen und sehen unsere Verantwortlichkeit darin, herauszufinden, was wir darin anbieten können für Menschen, denen in dieser Zeit immer stärker bewußt wird, wozu der Versuch, immer mehr materielles zu erreichen, letztenendes führt: Zu Enttäuschung, dem Gefühl, zurückgesetzt zu sein, bei jungen Leuten oft zum Gefühl der Sinnlosigkeit und Leere.
Gerade heute, so ahnen wir, decken sich christliche Inhalte mit dem, was die Menschen im Grunde suchen: Zuwendung und Aufmerksamkeit für andere, den Blick wegwenden von materiellen Zielen, eine gewisse Gerechtigkeit und Toleranz untereinander, Zuhören wollen, abgeben wollen (auf gut christlich kurz „Nächstenliebe“ genannt).
Hier allen Menschen, wie immer sie ihre Sache mit Gott abmachen, Räume und Ideen für Begegnungen zu geben, das könnte doch gut sein, oder?

Andrea Pawlitzki

Weitere Impressionen:

Kräuterquiz

Sprachquiz


Weben
 

Die Feiernden

Beim Konzert