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Der
traditionelle Adventsbasar der Concordia-Gemeinde fand auch dieses Jahr
wieder am ersten Samstag im Advent statt. Der Nachmittag begann mit einem
Gottesdienst. In seiner Predigt ging Pfarrer Reuther auf zwei Aspekte der
Bedeutung Jesu, auf den wir im Advent warten, ein: Christus als König und
als Opfer. In der Concordia-Kirche sind diese beiden Aspekte in den
Darstellungen des Lammes und des Löwen in den Rundfenstern über dem Oster-
und dem Weihnachtsfenster versinnbildlicht.
In
der Adventszeit können wir bei Kerzenschein, der uns die langen Abende
erhellt und uns ruhig macht, darüber nachdenken, welche Fehler wir machen
oder haben und uns einmal mit der Vorstellung befassen, dass die
Konsequenzen aus diesen Fehlern, vielleicht sogar die Schuld, einfach
nicht mehr da sind, weil Christus, als Lamm, ein Opfer gebracht hat.
In diesem Moment brauchen wir uns nicht mehr mit unseren Fehlern
herumzuplagen indem wir sie leugnen oder verdrängen.
Und
Christus als König, mit dem Symbol des Löwen dargestellt: stellen wir uns
doch vor, jemand würde für uns mit gewisser Treffsicherheit entscheiden,
was richtig ist; geben wir doch ruhig mal – wenigstens in der Vorstellung
– ein Stück von der Herrschaft auf, die wir über unser Leben zu haben
meinen und überlassen die Gewalt dem König, auf dessen Ankunft (Adventus)
wir in dieser Zeit vor Weihnachten warten.
So wollte Pfarrer Reuther die Gemeinde auf Weihnachten einstimmen, bevor
er zum ersten Adventskaffee im diesjährigen Advent einlud.
Wie
immer gab es die leckersten selbstgebackenen Kuchen und ganz besonders
einmalige Adventskränze käuflich zu erwerben (Erlös für die
Concordia-Gemeinde und Ihre Arbeit).
Der
Eine-Welt-Kreis sammelte mittels Plätzchen- und Kalen- derverkauf für sein
derzeitiges Projekt, die Kinderhilfsstation in Ruanda und auch der
Eine-Welt-Stand mit Produkten aus dem fairen Handel bot wieder
Gelegenheit, rechtzeitig ein paar Geschenke einzukaufen.
Aber
entscheidend ist vielleicht doch das Zusammensein, das Miteinander-Reden
und das gemeinsame Sich-auf-den-Advent-Einstimmen in aller Ruhe.
Ab jetzt ist das in unserer Kirche sogar auf sehr bequemen und
einheitlichen (!) Stühlen möglich.
Bereits
im September 2005 konnten wir anläßlich unseres Gemeindefestes den
diesbezüg- lichen Fördermittelbescheid von unserem Bürgermeister Gerald
Pietsch in Empfang nehmen.
Jetzt
freuten wir uns, zum Adventsbazar an Herrn Gustav Bergemann (MdL) ein
großes Dankeschön sagen zu können, der uns bei der Beantragung der
Fördermittel unterstützend zur Seite stand.
Nun laden wir alle Ruhlaer herzlich ein, die neu erworbenen Stühle mit
zu be – sitzen!!
Andrea Pawlitzki
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