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anläßlich
der Kirmes am 23. Juli 2005
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Viel Mühe hatte sich der Kirmesverein zur
Gestaltung des Gottesdienstes gegeben!
Das Ehrenspalier. |
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Das Brautpaar naht |
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Das Brautpaar –
umrahmt von den Pfarrern |
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Pfarrer Descarpentries
und Pfarrer Reuther
beim Einzug in die Kirche |
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Die diesjährige
Rühler Kirmes hatte eine ganze
Reihe schöner Höhepunkte, wozu zweifellos die kirchliche Trauung von
Sylvie und Francis gehörte.
Das wäre vielleicht noch nichts Außergewöhnliches, wenn das Brautpaar
nicht aus Frankreich stammen würde und der Traugottesdienst konfessions-
und grenzübergreifend gestaltet wurde.

Die Idee zu diesem außergewöhnlichen Gottesdienst
wurde während des Besuches einer Abordnung unserer Stadt in der
Partnerstadt Escaudain in Frankreich geboren.
Und so war es bald beschlossene Sache: Sylvie und Francis sollten während
der Kirmes in Ruhla den kirchlichen Segen für ihre Ehe erhalten.

Ursprünglich sollte die Trauung im
Kirmesgottesdienst am Sonntag stattfinden. Leider fand der katholische
Priester Bernard, der eigens zu diesem Traugottesdienst aus Escaudain
anreiste, keine Vertretung für seinen Sonntagsgottesdienst in der
Heimatgemeinde, so daß der Traugottesdienst auf den Sonnabend vorverlegt
werden mußte.
Es ist erstaunlich und erfreulich, daß Abbé Bernard sich auf dieses
„Abenteuer“ eingelassen hat, denn damit waren für ihn erhebliche Mühen
verbunden.
Doch der schöne Gottesdienst und die Gemeinschaft, die wir hatten, haben
den Aufwand gelohnt.
So feierten das Brautpaar und die anwesenden Gäste aus Frankreich und
Ruhla einen würdigen und fröhlichen Gottesdienst unter der liturgischen
Leitung des katholischen Pfarrers Bernard Descarpentries aus Escaudain und
des evangelischen Pfarrers Gerhard Reuther aus Ruhla. Dankenswerterweise
hatte sich Benjamin Kutter aus Kittelsthal bereit erklärt, die Orgel zu
spielen, so daß wir einen rundum gelungenen ökumenischen Gottesdienst
erlebten.

An den Gottesdienst schloß sich das gemeinsame Mittagessen im
Kirmeszelt an. Versteht sich, daß es da ausgelassen und fröhlich zuging.
Zumal diese persönliche Feier nahtlos in die Kirmesfeier überging.
Nach all den schönen Ereignissen und Gottesdiensten im ersten Halbjahr
dieses Jahres darf man wohl nun gespannt sein, was das zweite Halbjahr
dieses Jahres und kommende Jahre noch bringen werden.
Dem Brautpaar wünschen wir Gottes Segen!
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