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 Am
Sonntag „Jubilate“ (17.04.) stellten sich die Konfirmanden dieses Jahres
mit einem Gottesdienst der Gemeinde vor.
Genau genommen war es ja schon der zweite Gottesdienst, den die
Konfirmanden vorbereitet und durchgeführt hatten. Den ersten haben wir im
November 2004 im Ergebnis einer Rüstzeit nach Luxemburg erlebt.
Diesmal
stand im Mittelpunkt das Ergebnis konfirmandlichen Nachdenkens über die
Bedeutung des Glaubensbekenntnisses. Sprich: die Jungs haben im Vorfeld
überlegt, wie sie für sich das Glaubensbekenntnis so formulieren würden,
daß es ihrem persönlichen Bekenntnis entspricht.
Wir haben im Unterricht zusammengetragen, was jeder einzelne
formuliert hat und die einzelnen Aussagen dann zu einem Bekenntnis
zusammengefügt, in dem sich jeder wiederfand. Das Ergebnis steht nun hier:
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Glaubensbekenntnis der Ruhlaer
Konfirmanden der 8. Klasse des Konfirmandenjahrganges 2005 |
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Ich glaube an Gott, der die Welt und das Leben auf ihr schuf.
Vor ihm sind alle Menschen gleich und er kennt jeden Menschen und
ist für alle da.
Er gibt mir die Kraft zum Leben und hilft mir in allen Lagen
meines Lebens.
Mit ihm rede ich in der Kirche und danke ihm.
Ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Er wurde Mensch und
weiß deshalb, wie die Menschen leben und fühlen. Er vertraute auf
Gott und ordnete sich seinem Willen unter. Er setzte sich für die
Menschheit ein, half den Benachteiligten und bezahlte dafür mit
seinem Leben. Damit zeigte er den Menschen, wie man Nächstenliebe
übt. Zu ihm können alle Menschen beten, denn durch seinen Tod am
Kreuz hat er ihnen alle Schuld abgenommen.
Ich glaube an den Heiligen Geist, den ich nicht sehen kann aber
trotzdem fühle, daß er bei mir ist. In ihm fühle ich mich sicher
und für immer geborgen.
Ich glaube an die Gemeinschaft der Christen, mit der ich zu Gott
bete.
Ich hoffe auf und glaube an ein Leben nach dem Tod und das ewige
Leben. Und ich glaube daran, daß Gott mir meine Sünden vergibt.
Amen.
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 Nachdem die Konfirmanden das Bekenntnis
ihres Glaubens mit der Gemeinde gebetet hatten, sangen sie noch das Lied
zur Jahreslosung 2005 „Ich habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht
aufhört“ in der Vertonung von Gerhard Schnitter.
Wir wünschen den Jugendlichen von Herzen, daß sie ihr Glaube, den sie in
diesem Gebet formuliert haben, tatsächlich nicht aufhört und sie ein Leben
lang trägt!
Ja, nach getaner Arbeit versammelte sich die
Gottesdienstgemeinde mit den Konfirmanden und deren Eltern zu einem
anschließenden Kaffeetrinken im Seitenschiff der Concordia-Kirche. So ist
es Brauch in Ruhla und es war eine nette Runde.
Nun schauen wir schon aus nach dem
Konfirmationsgottesdienst an Pfingsten, wo ein Lebensabschnitt endet und
hoffentlich ein neuer für die Jugendlichen in unserer Gemeinde beginnt!
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