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Liebevoll
war die Kirche von den Schulkameraden der Jubilarin geschmückt worden. Und
so konnte Ehepaar Baacke an einem herrlich sonnigen und warmen Sommertag
in eine bestens vorbereitete Kirche einziehen.
Der geschulte Beobachter hat natürlich sofort beim Betrachten des Bildes
festgestellt: das ist nicht die Ruhlaer Concordia-Kirche!
Richtig! Denn die „goldene Braut“ stammt aus Seebach und dort hatte das
Paar auch vor 50 Jahren geheiratet.
Dann aber sind sie nach Ruhla in die Heimat des Bräutigams gezogen und
haben dort ihr „Nest“ gebaut.
Klar, daß sie ihr Jubiläum in der Kirche feiern wollten, in der sie sich
vor 50 Jahren im Angesicht Gottes das Ja-Wort gaben.
Aber den Rühler Pfarrer haben sie denn doch „mitgenommen“, denn
schließlich sind sie ja Ruhlaer.
Auf diese Weise gratulieren und freuen sich mit den Jubilaren zwei
Kirchgemeinden und wünschen den Jubilaren Gottes reichen Segen für all die
kommenden Jahre, die Gott ihnen noch schenken will.
„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn
du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“
(Psalm 23, 1 und 4)
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