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Nachlese Gemeindefest in St. Concordia


Mitten in der Schönwetterperiode des diesjährigen Spät- sommers feierte die St. Concordia-Gemeinde am 16. September ihr jährliches Gemeindefest. In dem von der „Institution“ Kirche ausgerufenen „Jahr der Taufe“ wählte die Gemeinde für Ihr Fest das dazu passende Motto „Was hindert´s, dass ich mich taufen lasse?“, der Ausruf eines kurz nach Jesu Tod aus Afrika nach Israel gereisten Mannes, der zunächst einfach nur neugierig auf die Lehren Christi, von denen er in seinem fernen Heimatland gehört hatte, geworden war.
Zwei Familien waren Pfarrer Reuthers Auf- ruf gefolgt und hatten ihre Kinder, Marlon und Elias an diesem Tag zur Taufe gebracht. Ganz besonders aber hat die Gemeinde gefreut, dass ein junges Mädchen sich noch entschlossen hatte, sich im Rahmen des Gemeindefest-Gottesdienstes taufen zu lassen. Wir freuen uns deshalb darüber, weil auf diese Wei- se ein wich- tiger Schritt gemacht wurde, ein bewusster Anfang für eine Verbindung zu Gott, wie auch immer er jedem einzelnen erscheinen mag. Menschliche Zuwendung, positive Gemeinschaft, Nach- denken über sich selbst, das Finden des eigenen Lebensweges, einen Sinn suchen in all dem Un-Sinn, der uns umgibt, Möglichkeiten, sich gegenseitig zu helfen, Ideale entwickeln – sind das nicht auch Themen, die Sie interessieren? Die Möglichkeit, sich mit diesen Themen zu beschäftigen, und zwar auf ganz individuelle Weise, dafür bietet sich in der von vielen als altertümlich und überholt, festgefahren oder sonst irgendwie mit Vorurteilen belegten Kirchengemeinde die Möglichkeit. Und deshalb hat die Kirchengemeinde gefeiert, mit dem Gedenken an alle alten und jungen Täuflinge, mit dem Gespräch mit den Besuchern, mit Essen und Trinken und, natürlich mit Musik. Thomas Koppe
Thomas KoppeAm Nachmit- tag gab es für die Kinder Thomas Kopp- es „Kleinen grünen Frosch“, am Abend vom selben Musi- ker ein buntes Programm hin- tersinniger Lieder, das teilweise deutlich besser war, als das Programm sehr erfolgreicher und z.T. international bekannter Künstler. Am Gottesdienst beteiligten sich auch sechs junge Menschen, die sich zu einem Sängerteam zusammengefunden hatten: Unter der Leitung von Sebastian Schmuck, begleitet von Frau Hönsch, die immer für alles offen ist, gestalteten Markus Wetterhahn und Martin Hess als Bass und Tenor Carina Schmidt, Sabine Schmuck im Alt und Sopran und mit ihrer schönen Sopranstimme Kristin Breitbart den Gottesdienst musikalisch mit.
Viele helfende Hände, Köpfe und Stimmen waren an der Vorbereitung des Gemeindefestes beteiligt, das einfach eine gute Atmosphäre hatte. Offen gesagt, hätten wir uns über ein paar mehr Besucher gefreut, denn eingeladen sind im Prinzip alle.
Um so mehr freuen wir uns z.B. über den Besuch unser- es neuen Bür- germeisters, der kurz her- ein schaute und über die Stimme einer Besucherin, die noch bis zum späten Abend mit uns zusammensaß und sagte: „Ich kann mir nicht helfen, aber ich fühl´ mich bei Euch wohl!“ Vielleicht klappt´s ja bei der nächsten Gelegenheit, z.B. bei einem Konzert oder Gottesdienst.

Andrea Pawlitzki