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Naturparkfest 2006 bei strahlendem Sonnenschein!


Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Rühler mit ihren Gästen in diesem Jahr das Naturparkfest feiern!

KuchenstandHatten wir im letzten Jahr durchwachsene Witterung, so erfreuten wir uns heuer warmer Tage. Seltsamerweise schienen in diesem Jahr weniger Besucher der Einladung gefolgt zu sein. Vielleicht, weil nach der langen Regenperiode endlich der heimische Garten rief?

1Welt-StandNun, wer weiß... Unsere Kirchgemeinde hat sich jedenfalls über alle Besucher gefreut, die an unseren Ständen vorbeigeschaut haben. Da gab es Kaffee und Kuchen – für den Kaffee war es fast schon wieder zu warm - , am Stand des erbstromtalweiten ökumenischen 1Welt-Kreises konnte man sich dafür an Holunderblüten- limonade oder -sekt laben und dazu ein geröstetes Fettbrot essen.

1Welt-StandDie Dame vom KaffeeUnd wer für das eigene leibliche Wohl gesorgt hatte, konnte sich auch informieren, wie man zum Wohle anderer beitragen kann, z.B. mit dem Erwerb eines der angebotenen Artikel oder mit aktiver Mitarbeit im 1Welt-Kreis oder mit einer Spende für das Kinder- und Jugend- projekt in Ruanda etc.

Wieder mit dabei war auch unser ambulanter Hospizdienst, der seine Arbeit im April 2005 aufgenommen hatte.
Schade nur, daß so wenige Besucher dieses Informationsangebot wahrnahmen.
Denn auch wenn es einen (noch) nicht selbst unmittelbar betrifft, so ist es doch angesichts der allgemein unbefriedigenden sozialen Situation in unserem Land umso wichtiger, sich über Angebote zu informieren, die der zunehmenden sozialen Kälte entgegenwirken und auch alten und kranken Menschen wieder ihre Würde zu geben versuchen.

Wir danken darum allen Helfern, die unsere Stände unterstützt haben: durch Kuchenspenden, vor allem aber durch ihre aktive Mitwirkung! Ohne sie wäre unsere zweitägige Präsenz nicht möglich gewesen.

Gottesdienst zum NaturparkfestGekrönt allerdings wurde das Naturparkfest – jedenfalls aus unserer Sicht – durch einen Gottesdienst, den wir am Sonntag an der alten und neuen „Schillerbuche“ auf „Glasbach“ mit Gottesdienstbesuchern aus Ruhla, Steinbach, Schweina (und vielleicht anderen Orten?) feierten.

Vor der neuen SchillerbucheAnlaß war die Pflanzung einer neuen Schillerbuche unweit der alten, die 1905 diesen Namen bekommen hatte, nun aber etwas altersschwach ist. Gleichwohl stehen beide nebeneinander – symbolhaltig genug.
Der Gottesdienst war gut besucht und wurde durch den Posaunenchor aus Kittelsthal musikalisch begleitet. Bei wiederum strahlendem Sonnenschein konnten wir einen wunderbaren Gottesdienst inmitten der Natur feiern, was den Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung recht anschaulich machte.
Aber auch als Symbol für Gemeinschaft soll der Platz mit den Bäumen verstanden werden, und zwar für Gemeinschaft. Denn in gemeinschaftlichem Werk war die Pflanzung der Blutbuche ins Werk gesetzt worden und zur Gemeinschaft mit den umliegenden Orten wollen die Initiatoren einladen.

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Der Erlös aus dem Kuchenangebot ist übrigens wieder für die Bauarbeiten an unserer Concordia-Kirche bestimmt, während der Erlös vom Stand der 1Welt-Gruppe an das Kinder- und Jugendzentrum in Nyagatare in Ruanda geht.

Allen Spendern herzlichen Dank!