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Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Rühler mit ihren
Gästen in diesem Jahr das Naturparkfest feiern!
Hatten
wir im letzten Jahr durchwachsene Witterung, so erfreuten wir uns heuer
warmer Tage. Seltsamerweise schienen in diesem Jahr weniger Besucher der
Einladung gefolgt zu sein. Vielleicht, weil nach der langen Regenperiode
endlich der heimische Garten rief?
Nun,
wer weiß... Unsere Kirchgemeinde hat sich jedenfalls über alle Besucher
gefreut, die an unseren Ständen vorbeigeschaut haben. Da gab es Kaffee und
Kuchen – für den Kaffee war es fast schon wieder zu warm - , am Stand des
erbstromtalweiten ökumenischen 1Welt-Kreises konnte man sich dafür an
Holunderblüten- limonade oder -sekt laben und dazu ein geröstetes Fettbrot
essen.
 Und
wer für das eigene leibliche Wohl gesorgt hatte, konnte sich auch
informieren, wie man zum Wohle anderer beitragen kann, z.B. mit dem Erwerb
eines der angebotenen Artikel oder mit aktiver Mitarbeit im 1Welt-Kreis
oder mit einer Spende für das Kinder- und Jugend- projekt in Ruanda etc.
Wieder mit dabei war auch unser
ambulanter Hospizdienst, der seine Arbeit im April 2005
aufgenommen hatte.
Schade nur, daß so wenige Besucher dieses Informationsangebot wahrnahmen.
Denn auch wenn es einen (noch) nicht selbst unmittelbar betrifft, so ist
es doch angesichts der allgemein unbefriedigenden sozialen Situation in
unserem Land umso wichtiger, sich über Angebote zu informieren, die der
zunehmenden sozialen Kälte entgegenwirken und auch alten und kranken
Menschen wieder ihre Würde zu geben versuchen.
Wir danken darum allen Helfern, die unsere Stände unterstützt haben: durch
Kuchenspenden, vor allem aber durch ihre aktive Mitwirkung! Ohne sie wäre
unsere zweitägige Präsenz nicht möglich gewesen.
Gekrönt
allerdings wurde das Naturparkfest – jedenfalls aus unserer Sicht
– durch
einen Gottesdienst, den wir am Sonntag an der alten und neuen
„Schillerbuche“ auf „Glasbach“ mit Gottesdienstbesuchern aus Ruhla,
Steinbach, Schweina (und vielleicht anderen Orten?) feierten.
Anlaß
war die Pflanzung einer neuen Schillerbuche unweit der alten, die 1905
diesen Namen bekommen hatte, nun aber etwas altersschwach ist. Gleichwohl
stehen beide nebeneinander – symbolhaltig genug.
Der Gottesdienst war gut besucht und wurde durch den Posaunenchor aus
Kittelsthal musikalisch begleitet. Bei wiederum strahlendem Sonnenschein
konnten wir einen wunderbaren Gottesdienst inmitten der Natur feiern, was
den Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung recht anschaulich machte.
Aber auch als Symbol für Gemeinschaft soll der Platz mit den Bäumen
verstanden werden, und zwar für Gemeinschaft. Denn in gemeinschaftlichem
Werk war die Pflanzung der Blutbuche ins Werk gesetzt worden und zur
Gemeinschaft mit den umliegenden Orten wollen die Initiatoren einladen.
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Der Erlös aus dem Kuchenangebot ist übrigens wieder für
die Bauarbeiten an unserer Concordia-Kirche bestimmt, während der Erlös
vom Stand der 1Welt-Gruppe an das Kinder- und Jugendzentrum in Nyagatare
in Ruanda geht.
Allen Spendern herzlichen Dank!
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