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Spende aus PS-Los-Sparen für DKW-Projekt


Das PS-Los-Sparen ist eine sehr lobenswerte Idee der Sparkasse.
Neben dem Spareffekt und den Gewinnchancen des Sparers ergibt sich ein guter Zweck: gemeinnützige Vereine und Institutionen können in den Genuß einer Spende der Sparkasse aus dem Gewinn des PS-Los-Sparens kommen, wenn sie von der jeweiligen Filiale vorgeschlagen werden.

Die GesamtsummeIm Frühjahr 2006 hatte unsere Kirchgemeinde die Freude, zu den Auserwählten zu gehören!
Am 9. März 2006 konnten wir als einer von 77 Empfängern eine Spende für den Kultur-Zweig unseres DKW-Projektes entgegennehmen (natürlich nicht die ganze Summe, die man auf dem Bild sieht
).

Statt langer Erklärungen hier einfach die kleine Dankesrede von Pfr. Reuther:

„Meine sehr geehrten Damen und Herren, wenn man wie dieser Tage in der Zeitung liest: ’Kulturstiftung aufgelöst’ oder ’wird die Kultur in Thüringen zu Tode gespart?’, dann ist meine Dankbarkeit um so größer, die ich im Namen der Ev. Kirchgemeinde Ruhla gegenüber der Wartburg-Sparkasse zum Ausdruck bringe für die Unterstützung unserer kulturellen Arbeit, die Teil unseres vor 2 Jahren begonnen DKW-Projektes ist.

Libor Fiser und Pfarrer Reuther D wie Diakonie, K wie Kultur und W wie Welt – eine Welt.
Wir verstehen diese finanzielle Hilfe als Würdigung unseres kulturellen Engagements, mit dem wir nicht nur Ruhlaer, sondern auch Menschen aus der Umgebung und Touristen aus dem In- und Ausland erreichen.

Gut 2600 Kulturinteressierte haben seit Mai 2004 Konzerte mit Musik verschiedenster Genres, literarische Veranstaltungen und Ausstellungen besucht und wir wünschen uns, daß in Zukunft noch mehr Menschen den Weg in unsere in Deutschland einzigartige Winkelkirche finden.

Pfarrer ReutherDamit wird das kulturelle Leben in unserer Kirchgemeinde und in ganz Ruhla sehr bereichert. Gern möchten wir einen Ort bieten, wo sich Menschen wohlfühlen und wo auch junge Musiker die Gelegenheit bekommen, ihr Können vorzustellen, wie es z.T. schon geschieht. Deshalb darf ich an dieser Stelle junge Menschen ermutigen, unsere Einladung anzunehmen.

All dies könnten wir freilich nicht tun, wenn es nicht Privatpersonen, Gewerbetreibende, Betriebe und ein Kreditinstitut wie die Wartburgsparkasse gäbe, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und deswegen kulturelle Aktivitäten unterstützen.
Darum gebührt ihnen allen unser großer Dank, wie heute insonderheit der Wartburg-Sparkasse.
Wir hoffen, daß sich auch andere Privatpersonen und gewerbliche Unternehmen durch dieses gute Beispiel einladen lassen, nach ihren Möglichkeiten unsere für Geist und Seele wichtige Arbeit zu unterstützen und die so nötige Herzensbildung unter den Menschen zu fördern.

Symbolische SpendenübergabeAngesichts der eingangs zitierten Hiobsbotschaften, wäre es ein großes Geschenk und ehrenhaftes Unterfangen, wenn sich genug Begeisterte fänden, für diese Arbeit eine Stiftung ins Leben zu rufen, die auf lokaler Ebene eine große Wirkung hätte.

Ein letzter Dank gilt den Musikern und Kooperationspartnern, ohne deren Entgegenkommen unsere Arbeit gar nicht möglich wäre. Sie befördern mit ihrem Engagement und Idealismus, daß Menschen aus der Hektik des Alltagsgetriebes einmal aussteigen und die Seele zur Ruhe kommen lassen können.

Libor FiserAnschauliches Beispiel dafür ist die Bereitschaft von Herrn Libor Fiser von der Alexander-Blume-Musikschule, der meiner Bitte, für sie heute ein kleines Stück zu spielen, ohne Umstände nachgekommen ist. Herzlichen Dank dafür!

Er hat bereits vor 2 Jahren ein Konzert in unserer Kirche gespielt und in diesem Jahr können sie ihn am 30. Juno zusammen mit Christoph Gottwald wieder in unserer Kirche erleben. Zuvor aber gestatten Sie mir zum Schluß, die Einladung zum Eröffnungskonzert unseres diesjährigen Kulturjahres auszusprechen.
Am kommenden Sonnabend gastiert um 19.30 Uhr die Gruppe Gospel­rock.

Mit meinem nochmaligen von Herzen kommenden Dank an die Wartburg-Sparkasse und der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, wir sehen uns zu dem einen oder anderen Konzert in unserer St. Concordia-Kirche in Ruhla.“