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Es war spannend bis zum Schluß: Lange und gründlich hatte
eine kleine Vorbereitungsgruppe ihr großes Jubi- läum vorbereitet. Und doch
kann nicht alles geplant werden.
Die Anzahl und die Namen der Jubilare, die an dem Gottesdienst teilnehmen
würden, änderten sich buchstäblich bis zum letzten Augenblick. Noch eine
halbe Stunde vor dem Gottesdienst meldete sich noch ein Eiserner
Konfirmand an. Im Gottesdienst stellte sich heraus, eine Jubilarin hatte
nicht anreisen können und selbst nach dem Gottesdienst traf noch eine
„Eiserne“ ein, deren Zug zu knapp in Eisenach angekommen war, so daß sie
nicht dabei sein konnte. Schade!
Dazu lebte unter uns bei dem wechselhaften Wetter stets die Hoffnung, daß
es nicht gerade regnen würde, wenn die Konfirmanden sich vor der Kirche
aufhalten zur Einzugs- bzw. Auszugszeremonie.
Aber der Herr hatte ein Erbarmen und hielt die Schleusen des Himmels für
diese Augenblicke geschlossen.
So durften wir einen schönen Gottesdienst miteinander feiern, in dem die
Jubilare auf 65 Jahre ihres Lebensweges seit der Konfirmation
zurückblickten. Von den damals 112 Konfirmanden waren es an diesem Tag
noch 19, die Gott ihren Dank mit diesem Gedenkgottesdienst gaben.
Vor dem Gottesdienst hatten die Frauen und Männer ihrer einstigen
Schulkameraden gedacht, die Gott schon aus dieser Zeit abgerufen hat und
beim Fürbittengebet wurde ihrer noch einmal gedacht.
Wir wünschen den Jubelkonfirmanden weiterhin Gottes Segen und Bewahrung in
ihrem Leben und so Gott will, sehen wir uns in 5 Jahren wieder: zur
Gnadenkonfirmation.
Pfarrer Reuther
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