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Gemeindefest 2007

„Wir feiern ein Fest – und jeder bringt was mit!“



Unter diesem Motto stand in diesem Jahr unser Gemeinde- fest, das am 15. September 2007 stattfand.
Und tatsächlich wurde das Gemeindefest so, wie es sich die Vorbereitungsgruppe erhofft hatte: etliche Gemeindeglieder waren der Bitte gefolgt und trugen etwas zum Gemeindefest bei, so daß es ein richtig schöner, bunter Nachmittag und Abend wurde!
Dank unserm HErrn hatten wir an diesem Tag nach einer Zeit unschönen Wetters wieder Sonnenschein und so ließen sich viele aus ihren Häusern locken, um das Fest mitzuerleben.
Im Gottesdienst, mit dem wir jedes Gemeindefest beginnen, sangen und lasen Kinder der Grundschule, spielte Sabine die Flöte, sang unser kleiner ad-hoc-Chor ein Paul-Gerhardt-Lied, spielte Frau Hönsch Buxtehude auf der Orgel, lud Frau Pawlitzki zu einem Seminar ein, das sie im Oktober beginnen will und sangen und beteten alle gemeinsam. Auch Abschied nehmen mussten wir im Gottesdienst, aber das war nicht so traurig. Wir verabschiedeten unseren langjährigen Friedhofs- arbeiter, Herrn Hähnel, in den wohlverdienten Un-Ruhestand. Aber er hat uns versprochen, auch weiterhin noch dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Und das hat uns natürlich gefreut!
Das reichlich gedeckte Kuchenbuffett, das anschließend einlud, war alsbald umlagert. Als alle ihren Platz an den schön gedeckten Tischen im Seitenschiff gefunden hatten, traten noch einmal die Kinder der Grundschule auf, um unter großem Beifall die kleine Geschichte von der Raupe darzustellen, bevor sie selbst hinab ins Pfarrhaus eilten, um dort die Geschichte vom „Gestiefelten Kater“ vom Puppen- spieler Jörg Schmidt zu sehen.
Derweil vergnügten sich die Großen mit allerlei Geschichten aus der und um die Ruhl, warfen einen Blick auf die Auslagen des 1Welt-Standes, erlebten eine Märchen-Vorstellung der anderen Art mit Aschenbrödel und dem Prinzen, die Rühler Kräuterfrau „kräuterte“, Bewohner der „Elisabethenhöhe“ lasen selbst verfasste Texte – und so flog die Zeit dahin. Kaum, daß der Nachmittag begonnen hatte, zog schon der Duft frisch gegrillter Bratwürste von draußen durch die Tür herein und zeigte an, daß es nun Abendbrot gäbe.
Zum draußen sitzen war es leider etwas zu kühl, so standen die extra aufgebauten Zelte und die darin befindlichen Tische und Bänke etwas verwaist herum.
Um so schöner ließ es sich drin sitzen, zumal die fröhliche Runde, zu der sich noch Konzertbesucher gesellten, gegen halb acht vom Harry-Hirsch-Duo „bespielt“ wurde: Blues, Country, Folk, das war die richtige Mischung für ein zweistündiges Konzert und einen frohen Ausklang unseres Festes.
Am Ende haben wir dankbar festgestellt: wir sind eine Gemeinschaft von Leuten, die gern zusammenkommen und feiern und auch gern dazu etwas mitbringen.
Allen, die auf je ihre Weise mitgeholfen haben, danken wir herzlich! Danke auch für alle Spenden und Kollekten. Was davon übrig bleibt, ist für die dringend nötigen Sanierungs- arbeiten an der Stützmauer hinter der Kirche und der Orgel bestimmt.