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Der Thüringer Kirchentag ist Geschichte …


… und unser erbstromtalweiter ökumenischer 1Welt-Kreis hat daran mitgeschrieben.
Auch wenn der Kirchentag am 13. Mai 2007 im Elisabeth-Jahr gemäß der Partnerschaft der Thüringer Landeskirche mit der Ev. Kirche in Tanzania schwerpunktmäßig den Aufbau eines Krankenhauses im Blick hatte, konnten wir dennoch das Augenmerk etlicher Besucher auf unser Projekt in Ruanda richten.
Dank des weit- hin guten Wet- ters war der „Markt der Möglichkeiten“ gut besucht und dank unserer einheitlich gelben T-Shirts mit dem Logo unseres Kreises auf der Brust konnten wir einige Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Und während die Erwach- senen also vorsichtig bis interessiert das Angebot unseres Standes an Informationen und Verkaufsgegenständen begutachteten, konnten die Kinder mittlerweile in einem Sandkasten buddeln, in dem „Schätze“ verborgen waren: kleine Steinchen, „Gold-Nuggets“, Spielzeugfiguren und Bohnen!
Natürlich teilten wir uns das Interesse der Besucher mit vielen anderen Ständen mit ähnlichen Angeboten aus der 1Welt-Arbeit, aber das zeigt die Vielfalt des Engagements von Menschen, die nicht untätig herumsitzen und jammern, wie schlecht doch die Welt ist, sondern die Ärmel hochkrempeln und etwas tun, damit die Lebensbedingungen für viele benachteiligte Menschen, die doch mit uns auf der einen Welt leben, zumindest etwas besser werden.
Vielleicht hat ja unsere Anwesenheit einige Besucher ermutigt, selbst aktiv zu werden, das sollte uns freuen!
Schade nur, daß die Trommler, die wir eingeladen hatten, an unserem Stand etwas zu musizieren, nur sehr kurz zum Zuge kamen. Dabei war das Interesse groß. Im Nu hatte sich eine dichte Menge von Menschen um die Gruppe versammelt. Doch dann hieß es schweigen, denn in der Georgen-Kirche wurde das Elisabeth-Musical aufgeführt.
Ja, und schließlich stellte auch noch einsetzender Regen unsere Geduld auf die Probe. Nur gut, daß wir einen Pavillon und einen großen Marktschirm dabei hatten, so konnten wir wenigstens unser wassergefährdetes Gut in Sicherheit bringen. Alles in allem sind wir also dankbar, daß wir dabei sein konnten. Und dankbar sind wir auch denen von unserem Kreis, die viele Stunden mithalfen.

Wer nun keine Gelegenheit hatte, bis zu unserem Info-Stand vorzudringen, ist zur nächsten Gelegenheit herzlich eingeladen, wo wir wieder präsent sein werden: am 9. Juni beim Naturparkfest in Ruhla. Also, schon mal vormerken und einen Ausflug nach Ruhla einplanen. Das Städtchen ist ja sowieso einen Ausflug wert.