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Hallo Neuseeland, so ungefähr heißt die Überschrift im
Deutschen.
Zum
zweiten Mal im April gingen die Besucher unserer Kirche auf Reisen, wenn
auch nur gedanklich und per Bild. Erlebten sie Mitte April eine Reise
durch Ruanda, so ging es diesmal ans andere Ende der Welt: nach
Neuseeland, 20 reine Flugstunden von hier entfernt.
Frau Schulz, die ein knappes Jahr einen Arbeits-Urlaub in Neuseeland
verbrachte, ließ uns an ihren Erlebnissen durch Bilder und Berichte
teilhaben.
Eine
interes- sante Reise war es in ein Land, das etwa so groß wie Deutschland
ist, aber nur 4% der Einwohnerzahl Deutschlands hat. Man kann sich also
unschwer vorstellen, welch paradiesische Zustände auf dieser Insel noch
herrschen, die durch tektonische und vulkanische Aktivitäten entstanden
ist: weit und breit keine Zivilisation, unberührte Natur, einfach
traumhaft!
Und so beeindruckend waren auch die Bilder, die die Besucher zu sehen
bekamen. Weite Flächen mit tiefblauen Gewässern, sanften Hügeln und
steilen Bergen, rauschende Gewässer, eine üppige Flora – und Schafe über
Schafe.
Dagegen
kein Zivilisationsmüll und -dreck, keine die Landschaft, Luft und Wasser
verschandelnden und verpest- enden Kraftwerke oder sonstige technischen
„Errungen- schaften“. Schon das Betrachten der Bilder war eine Erholung der
Seele. Wie muß es dann dort in natura sein?
Jedenfalls wird bei dem einen oder anderen wohl die Reiselust geweckt
worden sein – wären da nicht die Mittel, die vielleicht nicht für eine
solche Reise zur Verfügung stehen, oder die 20 Stunden, die man in eine
fliegende Sardinenbüchse eingezwängt ist...
So war dieser visuelle und gedankliche Ausflug wenn auch kein Ausgleich
für das persönliche Erlebnis, doch aber in jedem Fall einmal Zeit für das
Abschütteln des Alltags und für einen anderthalbstündigen Traum vom
anderen Ende der Welt. Vielen Dank dafür!
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