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Osternacht 2007


Jedes Jahr freuen sich schon die „Stammbesucher“ der Osternacht auf den morgendlichen Gottesdienst um 6 Uhr, wenn es noch (fast) dunkel ist. Die Dämmerung steigt zwar schon auf, aber in der Kirche ist es doch noch dunkel. Und so tragen wir das Licht des Ostermorgens mit der Osterkerze, die wir an diesem Morgen weihen, in die Kirche hinein. Im Lauf der Gottesdienstfeier wird die Kirche nach und nach heller, wenn das Osterlicht an die Feiernden weitergereicht wird. Das Osterevan- gelium wird in mehreren Sprachen gelesen zum Zeichen, daß rund um den Globus Menschen die Auferstehung unseres Herrn feiern. Dieses Jahr hörten wir die Botschaft in Plattdeutsch, Französisch, Latein, Maori, Suaheli und natürlich – wie in jedem Jahr – in Rühler, in unvergleichlicher Weise gelesen von unserem lieben Martin Kahlert.
Ein besonderer Höhepunkt ist es, wenn wir in diesem Gottesdienst neue Gemeindeglieder durch die Taufe in unseren Kreis aufnehmen können!
Auch in diesem Jahr waren es wieder drei junge Leute, die zur Osternacht ihr „Ja“ zu einem Leben in der Nachfolge Christi gesprochen haben. Anne und Conny haben sich während eines Taufseminars auf die Taufe vorbereitet und Tobias ist Mitglied unserer diesjährigen Konfirmandengruppe.
Wir freuen uns, daß es immer wieder Menschen gibt, die dem Ruf Jesu folgen und sich damit auf das einzige wirklich tragende Fundament im Leben stellen.

Leider verlassen auch immer noch oder wieder andere Menschen dieses Fundament, worüber wir als Gemeinde traurig sind. Wir wünschen ihnen, daß sie den Weg zurück finden.
Unseren neu getauften wünschen wir jedenfalls, daß sie den eingeschlagenen Weg unverzagt weitergehen und sich durch nichts von ihrem Vertrauen auf Gott abbringen lassen. Es gibt nichts, was dieses ersetzen könnte.

Im Anschluß an unseren Morgengottesdienst gingen wir erst einmal, wie gewohnt, auf den Friedhof und sangen das Osterlied „Christ ist erstanden“ über den Gräbern. Ein wunderbarer Augenblick!
Dann machten wir uns auf den Weg ins „Seitenschiff“, wo bereits die reich gedeckten Tafeln des Osterfrühstücks auf uns warteten. Erstmals hatten wir uns hier versammelt, weil wir eine große Teilnehmerschar erwarteten. Und es zeigte sich, wie gut diese Entscheidung war. Im Pfarrhaus hätten wir nicht alle Platz gehabt.
Und wie schön es ist, in unserer Kirche auch zum Feiern zusammenzusitzen, erweist sich daran, daß etliche noch lange beieinander saßen, nachdem der „offizielle Teil“ längst vorüber war.

Dann freuen wir uns schon mal auf die Osternacht im nächsten Jahr!
Und wer sie noch nie miterlebt hat, ist herzlich eingeladen. Es ist ein einzigartiges Erlebnis; dafür lohnt sich das Frühaufstehen.