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Gemeindeabend beendet kurze Winterpause |
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Quer durch die ganze Epoche reicht die Auswahl des Repertoires der Musiker. Den Besuchern wurde ein so reichhaltiges Programm geboten, dass für jeden etwas dabei war, das er mit Erinnerungen verknüpfen konnte. Selber nicht so ein Kenner bzw. Fan dieses Genres fand ich mich doch trotzdem unversehens in die Zeiten zurückversetzt, in denen ich mit meiner Freundin Sigi aus Schul- und Lehrzeit beim gemütlichen Licht ihres Aquariums, einem Glas preisgünstigen Rotweins, den Collie kraulend, in ihrer gemütlichen Dachstube bei Songs von Leonhard Cohen, Simon and Garfunkel und Don McLean von damals wer weiß was geträumt habe. Und so wird es sicher jedem irgendwann im Laufe des Abends gegangen sein. Kein Wunder, denn die Zeit seit dem Woodstock-Festival 1969, auf dem Musiker gegen den Vietnam-Krieg protestierten und statt dessen „Make love not war“ propagierten, war eine sehr produktive Zeit in der eine endlose Anzahl guter, zeitloser Songs geschrieben wurden – das wurde einem als Zuhörer an diesem Abend deutlich. Die Gruppe „Woodenmusic“ spielt im Kern seit 18 Jahren zusammen. Ihr vor allem durch die Stimmen von Meurer und Goeres-Petry geprägter Sound wird zusätzlich durch die Nutzung verschieden klingender Akustik- und E-Gitarren bereichert. Wobei zu bemerken ist, dass Goeres-Petry nicht nur verschiedene Gitarren, sondern auch etliche verschiedene Stimmen im Gepäck zu führen scheint, was dem für den jeweiligen Song erforderlichen Sound sehr zuträglich ist. Lange noch saßen Besucher und Musiker zusammen und plauderten über Vergangenes und Gegenwärtiges. Die Kirche ist nun für weitere Ereignisse gerüstet.
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