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Konfirmanden stellten sich im Gottesdienst vor


Am Sonntag „Rogate“ (27. April 2008) gestalteten die Konfirmanden der 8. Klasse den Gottesdienst passend zum Thema: das Gebet.
Unterstützung bekamen sie dabei von den Konfir- manden der 7. Klasse, denn heuer ist die Gruppe der Jugendlichen, die an Pfingsten konfirmiert wer- den, sehr „Überschaubar“, um es einmal vornehm auszudrücken. In Ruhla sind es zwei Mädchen. Verstärkt wird die Gruppe durch die zwei Konfir- manden aus Seebach, wo derzeit die Pfarrstelle vakant ist. So entschieden sie sich, ihre Konfirmation in Ruhla zu feiern - und das freut uns natürlich. Denn wichtig ist es letztlich, daß sich Jugendliche überhaupt bewusst zu etwas bekennen, was jenseits des vordergründigen Materialismus unserer Tage liegt: zu ihrem Vertrauen zu Gott.
In gewisser Weise kam dies auch im Gottesdienst zum Ausdruck. In den Wochen zuvor dachten die Jugendlichen darüber nach, was das Gebet eigentlich ist, wie man betet, was es bewirkt usw.
Das Ergebnis stellten sie im Gottesdienst mithilfe eines Anspiels vor, dem sich eine Fragerunde in der versammelten Gottesdienstgemeinde anschloß. Und siehe da, wir stellten fest, daß es manchmal gar nicht so einfach ist, seine Gedanken zu diesem Thema klar zum Ausdruck zu bringen. Die Gottesdienstbesucher wurden mit Anregungen und Fragen zum weiteren Nachdenken „entlassen“.
Doch vorerst nicht nach Hause, sondern ins Seitenschiff, wo traditionell nach dem Vorstellungs- gottesdienst der Konfir- manden ein gemeinsam- es Kaffeetrinken stattfin- det. Das war recht gut besucht und die leckeren Kuchen, von Konfi-Eltern und Gemeindegliedern gebacken, mundeten wohl.
Nach einer guten Weile verabschiedeten sich die Gäste, um noch die letzten Sonnenstrahlen dieses wundervollen Tages zu genießen. Vielleicht mit einem Dankgebet auf den Lippen für diesen schönen Tag? Dann hätte der - übrigens von den Gottesdienstbesuchern als schön empfundene - Gottesdienst doch schon etwas erreicht, nicht wahr?