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Gottesdienst am Weltgebetstag für die verfolgten Christen


Am Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, 16.11., feierte die Gemeinde den Gottesdienst als Gottesdienst am Weltgebetstag für die verfolgten Christen.

Vorbereitet wurde er von den Konfirmanden zusammen mit Pfarrer Reuther. Die Gruppe informierte sich in den Wochen zuvor über die Situation verfolgter Christen weltweit anhand des von Open Doors zur Verfügung gestellten Materials.

In jedem Jahr werden Länder ausgewählt, in denen Christen um ihres Glaubens willen Verfolgung zu leiden haben. Sie stehen beispielhaft für die 200 Mio. Christen, die benachteiligt, verfolgt, eingesperrt, gefoltert und ermordet werden, weil sie an Jesus Christus glauben und in ihm das Heil der Welt erkannt haben.

Im Gottesdienst erhielt die Gemeinde einige Hintergrund- informationen zu den jeweiligen Ländern und der Art der Verfolgung von Christen. Daran schloß sich eine Gebets- zeit für die Länder und Menschen an. Zwischendurch sang die Gemeinde und einmal sangen die Konfirmanden für die Gemeinde ein Lied.

Als ein praktisches Zeichen unseres Gedenkens unter- schrieben die Gottesdienstbesucher zwei Briefe an Familien, deren Ehemänner bzw. Väter 2007 bestialisch ermordet worden waren. Verbunden im Geist Gottes und gestärkt durch seine Kraft stehen wir einander bei und widerstehen den verblendeten religiösen und ideologischen Fanatikern, die Andersgläubige mit Gewalt und Tod überziehen und glauben, sie tun ihrem Gott damit einen Gefallen. Auch für sie haben wir gebetet, damit sie zu dem einen Gott finden. Das war unsere Botschaft an die Familien und ist es an alle Menschen.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes!