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Am
Sonnabend, dem 29.August 2009, feierte unsere Evangelische Kirchgemeinde
in Ruhla ihr traditionelles Gemeindefest. Aus diesem Anlass hatte die
Gemeinde Besuch: Elf Mitglieder der evangelischen Partnergemeinde in
Hildrizhausen nahe Stuttgart waren der Einladung gefolgt und hatten sich
auf die Reise nach Ruhla gemacht um an der Party teilzunehmen, denn das
Motto hieß in diesem Jahr: „Gemeinsam auf dem Weg“.
Am Samstagvormittag stand für unsere Gäste der Besuch des Uhrenmuseums und
des Miniaturenparks auf dem Programm, hernach durften sie sich dann bei
einem gemeinsamen Eintopfessen wieder stärken und ein wenig erholen. Das
Gemeindefest begann mit einem Gottesdienst, dessen Thema sich auf das
Motto des Festes bezog.
„Gemeinsam
auf dem Weg.“ - dass dieser Weg für Christen ein Ziel hat und dass nach
Gottes Wille keiner zurückgelassen werden soll, war denn auch eine Aussage
der Predigt. Die Stärkung durch die Gemeinsamkeit, das ist sicher etwas,
auf das man in dieser Zeit stärker sein Augenmerk richten sollte. Ruhig
mal seinen eigenen Willen etwas weniger wichtig nehmen und sich
klarmachen, wie gut es ist, einfach nur Gemeinschaft zu haben, auf deren
Kraft man vielleicht später, wenn man selber eine schwache Zeit hat,
zurückgreifen kann.
Nach
dem gut besuchten Gottesdienst - unsere Freunde aus der Elisabethenhöhe in
Wutha waren auch wieder dabei - gab es ausgezeichneten Kuchen zu günstigen
Preisen. Viele Gemeindemitglieder hatten gespendet, alles wurde im Lauf
des Abends verkauft und der Erlös des gesamten Festes trägt dazu bei, die
Kosten für die Orgelsanierung mit zu bezahlen. Den wirklich vielen
Kuchenbäckerinnen ganz herzlichen Dank!
Der
Vorbereitungskreis hatte sich für die weiteren Aktivi- täten zwei Varianten
ausge- dacht, das Wetter war aber so gut, dass die sogenannte
„Trockenvariante“ zu Zuge kam: Jung und weniger Jung machten sich auf den
Weg zum Ententeich, entweder nahm man an einer Schnitzeljagd teil oder an
einem Spezialspaziergang mit Freiluftgymnastik unter fachkundiger
Anleitung. Ein Wellness-Gemeindefest, bei dem man bei dem späteren Verzehr
der Bratwürste vom Rost kein schlechtes Gewissen zu haben brauchte!
Ab
halb Acht spielte alsdann die Gruppe „Metil Stone“ aus Eisenach vor zwei
voll besetzten Kirchenschiffen und hielt das begeisterte Publikum volle
zwei Stunden bei bester Laune. Und das ging so: „Vier
Multiinstrumentalisten verknüpfen auf unverkennbare Weise keltische Klangelemente mit den Möglichkeiten
moderner Rockmusik.“, um aus der Website der Gruppe, die ihren Namen in Anlehnung
an die Burg Metilstein in Eisenach gewählt hat, zu zitieren.
Das Gemeindefest klang bei einem gemütlichen Feuer, bei dem die letzten
Fettbrote verzehrt und die angebrochenen Weinflaschen geleert wurden, aus.
Mit
unseren Gästen aus Hildrizhausen besuchten einige Gemeindemitglieder am
Sonntagmorgen noch die Wartburg, ein gemeinsames Essen in der Burgschänke
schloß ihren Besuch ab. Wir durften es erleben: Schöne Gemeinschaft.
Gemeinschaft trägt und trägt auch durch manche schwere Zeit, wir möchten
Sie immer und immer wieder zu uns einladen, teilzunehmen, mitzumachen,
sich und ihrer Seele etwas Gutes zu tun, Ihren Glauben zu pflegen, Ihre
Ziele und Prioritäten zu definieren.
Gottesdienst jeden Sonntag, 10 Uhr.
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