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1Welt-Kreis verbindet Kinder aus Ruanda und Eisenach


Schüler der Ev. Grundschule EisenachÜber 100 Schüler der Evangelischen Grundschule in Eisenach liefen im Oktober 2008 bei einer Benefiz- veranstaltung für den Frieden. Damals haben sie mit den Erwachsenen entschieden, daß rund 2000 Euro für das Kinder- und Jugendzentrum in Nyagatare in Ruanda bestimmt sein sollen. Ein großartiger Beitrag zu der Verbesserung der Lebenssituation gleichaltriger und älterer Kinder in Ruanda!

Nun hat der Ökumenische 1Welt-Kreis im Erbstromtal das Projekt den Kindern am 7.1.2009 im Saal der Johannes-Kirche in Eisenach-Nord vorgestellt. 
 


Pfarrer Reuther aus Ruhla stellt Land und Leute vorUm die 140 Kinder spielten unter Anleitung zur Auflockerung ein Kreisspiel, das in Afrika mit viel Begeisterung von den Kindern gespielt wird. Danach erfuhren sie anhand von Bildern, wo Ruanda auf der Weltkarte zu finden ist, wie die Menschen dort leben und warum zigtausende von Kindern dort auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Sie sahen den Beginn des Zentrums, von dem eigentlich im Februar 2007 noch nichts zu sehen war außer dem Grundstein. Inzwischen wurde das erste Gebäude fertiggestellt: die Bibliothek.

Ein großes „Ahh“ ging durch die Reihen der gespannt zuschauenden Kinder, als sie das blitzblank verputzte Haus sahen. Und mit der Hilfe der erlaufenen Spenden im letzten Oktober wird nun das nächste Gebäude Wirklichkeit werden: für Schulzimmer. Das ist Hilfe, die nicht nur ankommt, sondern auch von Kindern nachvollziehbar ist, weil sie damit eigene Erfahrungen verknüpfen können.

Schüler der Ev. Grundschule EisenachPfarrer Reuther aus Ruhla stellt Land und Leute vorDie „Schmetterlinge“, Schüler der 3. und 4. Klasse, lernten außerdem noch ihr Patenkind kennen, für das sie gemeinsam mit ihren Eltern eine Bildungs- patenschaft übernommen haben. Der kleine Prince (6) wird nun dank der Hilfe aus Eisenach zur Schule gehen und die nötigen Dinge für den täglichen Bedarf bezahlen können. Damit wird nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie geholfen.

Doch nicht nur bei den Kindern weckte dieser Nachmittag Interesse, auch eine Lehrerin zeigte Interesse an der Übernahme einer Patenschaft.

Das Engagement des Ökumenischen 1Welt-Kreises in Kooperation mit dem ruandischen Verein ASSIST-RUANDA ist ein schönes Beispiel, wie vermittels einer direkten Partnerschaft Projekte überschaubar, transparent, effektiv und sehr persönlich gestaltet werden können und daß es dazu keiner kostenintensiven Organisation bedarf. Im Februar 2009 fährt wieder ein Mitglied des 1Welt-Kreises nach Ruanda. Dann gibt es taufrische Informationen!

Dazu:
Pressemitteilung der Thüringer Allgemeinen