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1Welt-Kreis beim 1. Mitteldeutschen Kirchentag in Weimar


Am 19. und 20. September 2009 fand in Weimar der 1. Mitteldeutsche Kirchentag statt. Bei strahlendem Wetter feierten mehr als 8.000 Besucher diesen ersten Kirchentag nach der Fusion der beiden großen Kirchen aus Thüringen und Sachsen- Anhalt unter dem Motto: „Jetzt ist die Zeit“.
 

Zeit war es auch für den Ökumenischen 1Welt-Kreis im Erbstromtal, sich mit seinem Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ am Sonntag zu präsentieren. Dank eines günstigen Standortes flanierten viele Menschen an dem Pavillon vorbei und schauten neugierig, interessiert und manchmal auch aus „sicherer Entfernung“ auf das reichhaltige Informationsangebot, das den Besuchern die aktuellen Projekte näher zu bringen versuchte, die der 1Welt-Kreis derzeit in Ruanda und Malawi unterstützt. Nebenbei lagen auch Handzettel aus, die die Besucher des Kirchentages einluden, einmal die Winkelkirche in Ruhla zu besuchen.
 

So breit gefächert wie das gesamte Angebot des Marktes war auch das Interesse der Menschen: von gar nicht interessiert bis wißbegierig reichte das Spektrum. Die Tochter eines früheren Ruhlaer Pfarrers besuchte uns und die thüringische Familienministerin Christine Lieberknecht schaute vorbei, um sich über den aktuellen Stand des Kinder- und Jugendzentrums in Nyagatare, Ruanda, zu erkundigen. Manche Besucher kamen mit den Standbetreuern ins Gespräch, andere schauten nur flüchtig auf die Auslagen.
Ungebrochen hingegen der Ansturm auf Kaffee und Kuchen, welcher am Ende des Marktes tatsächlich alle war, sowie unter dem kleinen Verkaufsangebot besonders auf die Filzsachen. Aber auch das Bücher- und Schallplattenantiquariat wurde häufig durchstöbert und mancher machte den einen oder anderen glücklichen Fund.
Unsere Musik-CDs und die Fotopräsentation unserer schönen Winkelkirche hingegen wurden zu unserem Kummer völlig ignoriert. Dabei vermitteln gerade diese auch einen schönen, mit den Sinnen erlebbaren, Eindruck unserer Arbeit.
 

Die bunte Vielfalt der Marktstände machte es den Besuchern aber auch nicht leicht, sich mehr Zeit für eingehende Informationen zu nehmen. Klar, dass die Masse der Eindrücke dieses Tages sich bei den Besuchern erst setzen muß. Da war es gut, daß unser Kreis die Gelegenheit bekam, sein Anliegen noch einmal bei einer kurzen Bühnenpräsentation den Menschen näher zu bringen. Darum hoffen wir auf einen langfristigen Effekt. Will heißen, die Handzettel, die wir verteilt haben, wandern hoffentlich nicht in den Papierkorb sondern werden zu Hause in Ruhe gelesen und wecken Interesse, unsere Arbeit zu unterstützen.
 

Angesichts der Vielfalt der Angebote diesem Tag sind wir aber dankbar, dass wir mit dabei sein und unsere Projekte einer größeren Öffentlichkeit vorstellen durften. Denn gerade im Hinblick auf das Kinder- und Jugendzentrum in Nyagatare, Ruanda, liegt noch ein langer Weg vor uns. Und wir hoffen, daß uns auf diesem Weg noch viele Menschen helfend begleiten. Allen, die uns beim Kirchentag eine Spende gaben, sei herzlich gedankt!
 

Imana ibahe umugisha, so sagt man in Ruanda d.h. Gott segne euch!

Der Stand des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt

Der Stand des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt

Christine Lieberknecht zu Besuch beim Stand des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt

Der Kuchenstand des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt

Der Stand des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt


Der Stand des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt Der Stand des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt
 

Informationen zu den Projektländern und dem Patenschaftsprogramm des 1Welt-Kreises auf dem Weimarer Markt