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Gemeindefest 2010 |
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In diesem Jahr begab sich die Ev. Kirchgemeinde bei ihrem
Gemeindefest am 28. August „auf große Fahrt“, denn das Thema lautete „Ein
Schiff, das sich Gemeinde nennt“. Viele erwachsene Leute kennen dieses
Lied aus ihren Jugendtagen, als es wohl in jeder Jungen Gemeinde gesungen
wurde. Das Lied beschreibt die christliche Gemeinde als ein Schiff, das
durch das Meer der Zeit fährt, dabei alles erlebt und erleidet, was bei
einer Schiffsreise geschehen kann: Sonne und Regen, Flaute und Sturm,
Gefahren und Bewahrung. Zweierlei sind dabei sicher: Kurs und Ziel. Und
das heißt, hin auf das Leben in Gottes neuer Welt.
Viele hatten sich zu unserem Gemeindefest auf den Weg gemacht und wir
konnten sehen und uns daran erfreuen, wie viele „Mannschaftsmitglieder“
unser Schiff hat. Und wie jedes seine Aufgabe hat und auch wahrnimmt:
angefangen bei den Vorschulkindern bis zu den Älteren.
Freilich gibt es auch welche, die noch „unter Deck“ schlummern und ihren
Platz noch nicht eingenommen haben. Damit die Fahrt aber gelingt, kommt es
auf jede/n an, das haben wir erfahren.
Anschaulich wurde unser Thema umgesetzt mit den vielen Beiträgen im
Gottesdienst und am Nachmittag. Die Kinder und Jugendlichen sangen Lieder,
die verschiedenen Gemeindekreise stellten sich mit ihren Aktivitäten vor
und daß das „Schiff Gemeinde“ sozusagen in einem Konvoi von Schiffen
Gleichgesinnter fährt, machte eine „Mannschaftsabordnung“ aus unserer
Partnergemeinde Hildrizhausen sowie Bewohner unserer diakonischen
Pateneinrichtung „Elisabethenhöhe“ aus Kahlenberg anschaulich. Besonders
haben wir uns schließlich auch über unsere Gäste aus Nepal und dem Iran
gefreut! Sie verbrachten den Nachmittag mit uns und erlebten die
Gastfreundschaft „an Bord“.
Von vielen „Mannschafts-Teams“ wurde ein zuvor aufgenommenes Foto an einem
Schiff angebracht, das der „Schiffsbaumeister“ Mike Siegmund trefflich
gefertigt hatte. Dieses Schiff wird nun in unserer Concordia-Kirche bis
zum 350Jahr-Jubiläum im kommenden Jahr hängen und Kunde davon geben, wie
vielfältig das Leben auf unserem „Schiff Gemeinde“ ist. Wo gefeiert wird,
darf Musik und Fröhlichkeit nicht fehlen. Ihren ersten Auftritt in unserer
Kirche hatte die Band „Verdächtig leise“ mit niveauvollen und hörenswerten
Eigenkompositionen. Zu ihr gehört auch ein Jugendlicher aus unserer
Gemeinde. Die „Bordkapelle“ am Abend war die Band rund um „Odjadike“,
einem Vollblutmusiker aus dem Herzen Afrikas, aus dem Kongo, dessen
Ehefrau und zwei Töchter zu der Gruppe zählen. Sie brachten die Zuhörer in
Fahrt und so gingen die nahezu zwei Stunden wie im Flug vorüber.
Die hartgesottenen „Seebären“ ließen den Abend schließlich rund um eine
wärmende Feuerschale vor der Kirche ausklingen. Bleibt uns nur noch, denen
ein großes Dankeschön auszusprechen, die bei der Vorbereitung und
Durchführung des Gemeindefestes fleißig geholfen haben. |