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Thüringer Lottogelder in Ruhlas Winkelkirche genutzt


Zuerst waren die Stühle da. „Die haben wir vor drei Jahren dank einer Spende aus dem Lottotopf bekommen“, erzählt Gerhard Reuther. Der Pfarrer an der Kirche St. Concordia in Ruhla ist froh über die bequemen Sitzmöbel im Seitenschiff der 350 Jahre alten Winkelkirche. Denn wer aufmerksam zuhören will, muß bequem sitzen.

Ruhla: In der evangelischen Kirche finden seit Jahren nicht nur Gottesdienste statt, sondern auch viele Veranstaltungen mit Clubcharakter. In die Kirche wird nicht nur zu Buchlesungen, sondern auch zu musikalisch-literarischen Veranstaltungen eingeladen. Immer wieder mal muß das Interieur dem Anlaß und der Besucherzahl entsprechend umgestellt werden. „Da sind die alten, großen Tische mit der Zeit eine ganz schöne Last für uns geworden“, berichtet der Pfarrer. Zu den hellen Stühlen hätte man ganz gern die passenden Tische gehabt, ließ er mal anklingen.
 

Und er wurde, wie oft schon, vom Landtagsabgeordneten Gustav Bergemann (CDU) aus Kittelsthal erhört. Der setzte sich beim Land für Lottomittel ein - und bekam sie. „Es hat für neue Tische gereicht“, freute sich der Pfarrer und zeigte sie stolz. Es handelt sich um zehn leichte Tische, die einfach zu handhaben sind. Man kann sie mal schnell umgruppieren, auch aufeinander stapeln, wenn nicht alle gebraucht werden.
 

Zu tun gibt es in der Concordiakirche noch genug. Dringend müßte beispielsweise der marode Treppenauf­gang zum Seitenschiff saniert werden. Im kommenden Jahr soll deswegen eine Spendenaktion gestartet werden, hieß es. „Wir wollen damit das Stiftungsvermögen der Kirche aufstocken“, so Gerhard Reuther.

15.10.11 / TA