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Rumpelstilzchen tanzte im Seitenschiff


Mal nicht vor dem Fernseher oder einer anderen Mattscheibe sitzen, in Gemeinschaft mit anderen Kinder und Eltern oder Großeltern ein Abenteuer erleben und mit den „Helden“ der Geschichte mitfiebern, dazu hatten die Ruhlaer Gelegenheit am vergangenen Sonntag.

Im Seitenschiff der St. Concordia-Kirche gastierte das „Innsbrucker Puppentheater“ mit dem Märchen „Rumpelstilzchen“. Natürlich wurden die Zuschauer ganz klassisch vom Kasper begrüßt, der auch gleich erzählte, warum das Puppentheater „Innsbrucker“ Puppentheater heißt. In der fünften Generation spielt Herr Noldin und seine Familie mit dem Puppentheater vor Klein und Groß. Seine Vorfahren stammen aus Innsbruck.
Die Spieler nahmen die Anwesenden mit auf eine Reise ins Märchenreich der Gebrüder Grimm. Diesmal spukte nun nicht unser guter Pfarrer Feuchter durch die Kirche sondern der kleine Kobold, der der zur Königin gewordenen Müllerstochter das Kind wegnehmen will, das sie ihm leichtsinnig versprach.
In liebevoll gestalteten Kulissen agierten die handelnden Personen, dargestellt von Hohnsteiner Puppen, und zogen die Kinder wie die Erwachsenen gleichermaßen in ihren Bann.

Nach einer Dreiviertelstunde löste sich die Spannung in dem glücklichen Ende der Geschichte auf. Viel Applaus gab es – und den Wunsch der Kinder, daß das Puppentheater wieder einmal nach Ruhla kommt. Dann folgen hoffentlich noch viel mehr Kinder und Familien der Einladung, denn am schönsten lässt es sich gemeinsam und in großer Runde mit den Märchenfiguren mitfiebern.