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Grabstein des „Weimarischen“ Kantors Lux gerettet und aufgestellt


Bei den Sanierungsarbeiten am Treppenaufgang zum Westschiff der St. Concordia-Kirche im Frühjahr 2012 machten wir eine interessante Entdeckung. Einige der alten Podest-Platten und Stufen der Treppe waren auf das „Gesicht“ gelegte Grabsteine. Zwar war das in der Vergangenheit kein ungewöhnlicher Brauch, ausgediente Grabsteine „optimal zu nutzen“, überrascht hat uns aber ein sehr gut erhaltener Grabstein des einstigen Kantors Johann Georg Lux (1653-1726), der im 17./18. Jh. an der St. Concordia-Kirche tätig war und aus Sättelstedt stammte. Ob er mit der Familie des Kantors Georg Heinrich Lux an St. Trinitatis verwandt war, ist bislang nicht nachgewiesen. Jedenfalls haben wir die Luxfestspielwoche vom 15.-21.7.2013 zum Anlaß genommen, den Grabstein des „Weimarischen Kantors“ Lux sicher in der Kirche aufzustellen, so daß er nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Im Anschluß an ein Orgelkonzert mit Christiane Lux aus Tübingen während der „Ruhlaer Kirchennacht“ am 21.7., die heuer in die Luxfestspiele eingebettet war, stellte Prof. Geck aus Ruhla die Ergebnisse seiner Recherchen zu Johann Georg Lux vor. Daran schloß sich die Enthüllung des Grabsteins an, der in einer Fensternische im Südschiff der Kirche seinen Platz gefunden hat.