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Ostern in Eis und Schnee


Fest hat der Winter in diesem Jahr unser Land im Griff. Er will gar nicht weichen. So bescherte er uns weiße Ostern – etwas, was man sich ja eher zu Weihnachten wünscht.
Und doch: wir haben es uns nicht verdrießen lassen und eine nachdenkliche und fröhliche Festtagszeit in guter Gemeinschaft gefeiert, beginnend mit unserem traditionellen Gottesdienst am Gründdonnerstagabend, in dem wir das Abendmahl feiern, wie es weiland Jesus Christus mit seinen Jüngern tat: um einen Tisch herum versammelt.
Dieser Abend war eine gute Einstimmung auf die kommenden stillen Tage. Karfreitag, an dem wir zur Sterbestunde Jesu in der St. Concordia-Kirche versammelt waren, um seines Leidens und Sterbens für uns zu gedenken. Seitdem schwiegen die Orgel und die Glocken. Bis sie in der Osternachtsfeier wieder ihre Stimmen erhoben und mit lautem Jubelschall hinaus ins Erbstromtal und hinauf zum Himmel klangen.
OsterfrühstückDank des frühen Ostertermins in diesem Jahr und der Zeitumstellung just an diesem Wochenende war es wirklich noch ein Osternachtsgottesdienst, den wir am Ostersonntag morgens um 6 Uhr feiern konnten. Die einzigartige spirituelle Atmosphäre, die diesen frühen Gottesdienst auszeichnet, zieht immer eine gute Schar Gottesdienstbesucher an. Und so war es trotz Kälte und Schnee auch in diesem Jahr.
Das sich anschließende Osterfrühstück nahmen wir dann aber im Gemeinderaum im Pfarrhaus ein, weil der sich schneller heizen lässt. In der Kirche war es doch trotz Heizung sehr frisch.
In gemütlicher Runde bei guten Speisen und Getränken verging die Zeit wie im Flug und um 10 Uhr feierten wir einen schönen Gottesdienst, der durch den „ad hoc Chor“ und die Flötengruppe musikalisch bereichert wurde.
OsterfrühstückAm Ostermontag klangen die Festtage mit einem Gottesdienst in der Trinitatiskirche aus. Die Kirche ist wirklich schön geworden und der Abendmahls­gottes­dienst, den wir dort feierten, war erhebend.
Doch wo waren die „Göthschen“, die sich schon lange einen Gottesdienst in ihrer Kirche gewünscht hatten? Oder hat es sich nicht genug herum­ge­sprochen, daß wir auf der Gothaschen Seiten einen Gottesdienst feiern? Nun, dann sei hier schon mal zum nächsten Gottesdienst in der Trinitatiskirche am 1. Sonntag nach Trinitatis (2.6.) herzlich eingeladen!
Wir erinnern uns gern an diese Tage, in denen wir in Frieden in der christlichen Gemeinschaft des Sterbens und Auferstehens Jesu gedenken konnten – während z.B. in Indonesien Kirchen auf Betreiben muslimischer Extremisten zerstört wurden. Wir wünschen uns, daß der Frieden, den Jesus Christus gebracht hat, unsere Herzen erfüllt, unsere Familien, unsere christliche Gemeinde und die Stadt, in der wir leben. Und daß er die erreicht, die andere um ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung willen verfolgen.
Und wir danken all denen, die mitgeholfen haben, daß wir diese Festtage zusammen feiern konnten. Vielleicht kommen ja auch diejenigen einmal in unsere Gemeinschaft, die in diesem Jahr den Weg zu uns nicht gefunden haben? Auf jeden Fall sind Sie herzlich willkommen!