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Weltgebetstag 2014

Wasserströme in der Wüste Ägypten


Wie bereits seit vielen Jahren feierten Frauen aller Konfessionen den traditionellen Weltgebetstag in der Hörselberghalle in Wutha-Farnroda und zwar am Freitag, dem 7.März 2014.
Die Gottesdienstordnung kam in diesem Jahr aus dem Land Ägypten, wo die Wasserströme in der Wüste,des wichtiges Flusses dem Nil ein Rolle spielten. Das Vorbereitungsteam hatte die Hörselberghalle in ein liebevoll gestaltetes Gotteshaus verwandelt, wo gebetet, gesungen und bildhaft dargestellt wurde, wie die ägyptischen Frauen ihren schweren Alltag meistern müssen und dass Wasser in dem Land eine beachtenswerte Rolle spielt. Wasser ist jedoch in unseren Breiten ein alltägliches Element, wo keiner von uns nachdenkt, dass es Länder gibt, wo Wasser eine Kostbarkeit darstellt.
Die politische Lage Ägyptens ist bis heute spannend. Alle Menschen in Ägypten, christlich und muslimisch, sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen, wie Wasserströme in der Wüste. Die Forderung nach menschlicher Würde und sozialer Gerechtigkeit waren eines von mehreren Gebets­anliegen. Einige Frauen hatten sogar ägyp­tische Gewänder angezogen, welche sie aus dem Urlaub mitgebracht hatten. Als Anstecker bekam jede Anwesende einen typischen Wasser­tropfen, der an den Nilfluss erinnern sollte.
Nach dem Gottesdienst wurden die landestypischen Gerichte aus Ägypten gekostet, welche fleißige Schwesten zubereitet hatten und die allen vorzüglich mundeten. Und auch geistige Nahrung wurde angeboten: ein Büchertisch lud zum Stöbern ein, eine Mitarbeiterin der Kirchenzeitung Glaube+Heimat bot Probeexemplare zur Lektüre an und natürlich war auch wieder der Ökumenische 1Welt-Kreis im Erbstromtal mit seinem Informationsstand anwesend.
Die Kollekte des Abends, die über 850 Euro einbrachte ist für die Projekte des Weltgebetstages vorgesehen.
Alles die diesen Abend so liebevoll und herzlich vorbereiteten gebührt ein besonderer Dank.
 

                                                                                                             Ilse Böttinger und Pfr. Reuther