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Erntedankfest 2015


Inzwischen ist es zu einer guten Tradition geworden, daß die Schüler der Ruhlaer Grundschule in der Woche vor dem Erntedankfest Anfang Oktober in der St. Concordia-Kirche einen Früchteteppich legen, der dann die Kirche bis Erntedank ziert.
So geschah es auch heuer wieder. Und am Freitag, dem 2.10., wimmelte dann wieder die Kinderschar der Grundschule in unserer Kirche, um ihr ganz persönliches Erntedankfest zu feiern. Ein schönes Bild!
Etliche Schülergruppen und auch einzelne Schüler rezitierten ein Gedicht oder sangen ein Lied oder tanzten einen Reigen. Zum Schluß verabschiedete Pfarrer Reuther die Schar mit einem Segenslied, daß er zur Gitarre sang. Eilig verließen danach die Schüler die Kirche, um rechtzeitig zur nächsten Schulstunde in der Schule zu sein, denn es war ja noch Unterrichtszeit.
 

Zurück blieb der Früchteteppich, dessen Früchte bis zum Sonntag einen feinen Duft in der Kirche verbreiteten. Er erfreute denn auch die Gottesdienstgemeinde, die sich zum Erntedankgottesdienst in der Kirche versammelt hatte. Aber auch weitere Besucher konnten sich an dem Anblick erfreuen, denn im Anschluß an den Gottesdienst ging's zum gemeinsamen Mittagessen, wie in jedem Jahr. Fleißige Köche hatten feine Suppen gekocht und Kuchen gebacken.
Seit einigen Jahren feiert unsere Kirchgemeinde an Erntedank auch das Gemeindefest und so saßen die Gemeindeglieder und Gäste auch am Nachmittag noch in der Kirche, erlebten ein lustiges Theaterstück der Laienspielgruppe „nie erwachsen“ aus Wutha-Farnroda und genossen schließlich die leckeren Kuchen samt einem Täßchen Kaffee. Im Laufe des Nachmittags stellten sich auch einige Flüchtlinge ein, die in Ruhla Unterkunft gefunden haben, und die wir an diesem Tag in unsere Kirche eingeladen hatten. Wir haben uns gefreut, daß sie unsere Einladung angenommen haben, denn in der persönlichen Begegnung nur kann man sich kennenlernen, erfährt etwas vom Leben der anderen – und werden auch Vorurteile abgebaut.
Nur zu bald war der Nachmittag vorüber. Und was bleibt? Natürlich erst einmal das Aufräumen, das aber dank einiger fleißiger helfender Hände bald erledigt war. Und natürlich der Dank an alle Helfer, Köche und Bäcker - hier danken wir auch dem Cafe Jung, das uns freundlicherweise das Altarbrot gespendet hat.
Die Erntedankgaben gehen wie in jedem Jahr an unsere Pateneinrichtung „Elisabethenhöhe“ der Diakonie in Kahlenberg, deren Bewohner auch alljährlich zum festen Besucherkreis unseres Erntedankfestes gehören.
Höchster Dank aber gebührt unserem HERRN, der uns wieder ein Jahr treu versorgt hat. Angesichts der zunehmenden Not auf der Welt mögen wir das wieder mehr zu schätzen lernen. Denn es ist nicht selbstverständlich, in Frieden zu leben, genug zu essen und ein Dach über dem Kopf zu haben.