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Gottesdienst für verfolgte Christen


Wie in jedem Jahr feierte unsere Gemeinde am Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres einen Gottesdienst aus Anlaß des Welt­gebets­tags für die verfolgten Christen. Vorbereitet und durchgeführt wurde dieser Gottesdienst traditionell von den Konfir­manden der 8. Klasse mit Hilfe von Material von „Open Doors“.
In diesem Jahr standen die Länder Nord-Korea und Nigeria im Mittelpunkt. Ferner wurden Informationen zu der Situation in Myanmar (ehemals Burma) gegeben. Ge­ra­de in diesem Land haben kürzlich erstmals demokratische Wahlen stattgefunden, die Grund zur Hoffnung auf eine verbesserte Lage im Land geben.
Besonders haben wir uns gefreut, daß eine muslimische Flüchtlingsfamilie aus Syrien, die in Ruhla lebt, unserer Einladung gefolgt ist und an dem Gottesdienst teilnahm. Sie erzählten uns etwas über die Lage in Syrien und auf welch abenteuerlichen Wegen sie nach Deutschland gekommen sind. Das war ein sehr bewegendes Zeugnis. So konnten wir ein Zeichen dafür setzen, daß ein friedvolles und respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Glaubens in unserem Ort nicht nur möglich ist sondern auch praktiziert wird. Es ist unser Wunsch, daß dies in unserem ganzen Land Wirklichkeit wird und dumpfe Hetze verstummt.