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Thüringer Bratwürste zur Rettung des Kirchturms


Gewiß, das klingt vielleicht etwas übertrieben. Aber was Wahres ist schon dran. Eine kleine Abordnung der Ev. Kirchgemeinde Ruhla besuchte am 28. und 29.9. ihre Partnergemeinde in Hildrizhausen bei Stuttgart. Die dortige Kirchgemeinde feierte ihr Erntedankfest schon eine Woche früher als wir in Ruhla. So konnten wir an dem Fest teilnehmen und gleich ein originelles Geschenk mitbringen: echte Thüringer Bratwürste! Nun kann man zwar mit Bratwürsten keinen Kirchturm reparieren. Aber der Erlös aus dem Verkauf kann schon dazu beitragen. Und so geschah es. Von den 300 Bratwürsten aus original Ruhlaer Herstellung blieben ganze 10 Würste übrig. Na, und selbst die fanden noch glückliche Abnehmer, die sie mit nach Hause nahmen. So tat unsere Kirchgemeinde ein doppelt gutes Werk: sie trug zur 200T € teuren Sanierung des Hildrizhäuser Kirchturms bei und trug zudem den Ruhm der Thüringer Bratwurst ins Baden-Württembergische. Einmal mehr, muß man wohl sagen, denn wie uns ein Gemeindemitglied verriet, fährt man offenbar ab und zu ins Thüringische, um dort die einzig wahre und echte Thüringer Bratwurst einzukaufen. Zu Recht! Am Rande entspann sich übrigens noch eine kleine Diskussion, ob diese Köstlichkeit nun "Bratwurst" oder "Rostbratwurst" heißt. Doch wie auch immer, aus Thüringen muß sie sein - und schmecken muß sie natürlich, häin? Und darin waren sich alle einig! Selbst die anwesende Presse war des Lobes voll und würdigte sowohl die Idee der Ruhlaer Kirchgemeinde als auch die Qualität der Hofmannschen Würste, die sich in dem Ansturm der Gottesdienstbesucher manifestierte. Wenn unser Aufenthalt auch kurz war, so haben wir doch ein paar schöne gemeinsame Stunden u.a. beim Ausflug zum Schönbuchturm, in guter Gemeinschaft und Gespräche in angenehmer Atmosphäre erlebt, die das Band unserer Gemeindepartnerschaft gestärkt haben.