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Gedenktage der Apostel
Tag des Apostel Jakobus des Älteren (25.7.)
Jakobus
der Ältere ist der Bruder des Johannes, Sohn des Zebedäus. Nach Matthäus
4, 18-22 wurde er zusammen mit seinem Bruder unmittelbar nach Simon und
Andreas, den Söhnen des Jonas, berufen.
Jakobus und Johannes gehören zu dem ersten Viererglied in der Liste der
Abpostel und haben recht engen Kontakt zu Jesus gehabt. Jakobus wurde
zusammen mit seinem Bruder der Beiname „Donnerskinder“ beigelegt (Markus
3, 17). Damit wollte der Herr wohl ihren Feuereifer anerkennen.
Als ihre Mutter Salome aber begehrt, dass ihre Söhne zur Rechten und Linke
Jesu sitzen dürfen, fragt Jesus sie, ob sie bereit seien, den Kelch und
die Taufe, die Jesus empfängt, zu empfangen, worauf sie bejahen. Daraufhin
gibt ihnen der Herr aber keine Zusage, sondern verweist auf den Willen des
Vaters, der allein einem jeden seinen Platz im Himmelreich zuweist (Markus
10, 35-45). Immerhin sagt er, dass beide Kelch und Taufe Jesu empfangen
werden (Vers 39).
Dies verwirklicht sich für Jakobus besonders bald. Er wurde vermutlich im
Jahre 44 durch Herodes Agrippa hingereichtet, da dieser sich unter den
Pharisäern Freunde zu machen suchte, indem er die „Sekte der Nazarener“,
wie die Christen in der ersten Zeit genannt wurden, besonders hart
verfolgte (Apostelgeschichte 12, 1f).
Schon früh wurde der Bericht vom Tod des Jakobus, der ja in der
Apostelgeschichte nur sehr knapp überliefert ist, ausgeweitet. Danach soll
der Ankläger selbst durch das Zeugnis des Jakobus derart bewegt worden
sein, dass er sich ebenfalls zum Herrn Jesus Christus bekannte und
zusammen mit Jakobus verurteilt wurde. Auf dem Weg zum Richtplatz bat er
den Apostel um Vergebung und empfing von diesem den Friedensgruß und
Bruderkuß. Dann wurden beide zugleich enthauptet.
Vor seinem Märtyrertod soll Jakobus der altkirchlichen Überlieferung nach
in Spanien gewesen sein und dort das Evangelium verkündigt haben. Demnach
wäre er der Begründer der christlichen Gemeinde in dieser Gegend. Seine
Gebeine werden in Santiago di Compastella verehrt.
Mit freundlicher Genehmigung von
daskirchenjahr.de und
theology.de
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