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Kinder- und Jugendzentrum in Ruanda


Hallo Eisenach  03.11.2007

Kinder- und Jugendzentrum in Ruanda

(ji).
Die Evangelische Kirchgemeinde Ruhla mit ihrem Pfarrer Gerhard Reuther macht sich mit allen Kräften stark für ein Kinder- und Jugendzentrum in Ruanda. Ich hoffe, dass Ihnen die Ohren klingen, wenn Sie das Wort "Ruanda" hören. 1994 brach zwischen den beiden Volksgruppen Hutu und Tutsi ein Bürgerkrieg aus, der an Bestialität kaum zu überbieten war. Die Bilder davon gingen in die Welt und die Welt zog sich zurück aus Ruanda. Mit dem Abzug der Ausländer fielen alle Schranken. Fast eine Million Menschen wurden grausam abgeschlachtet, in einem Land, das kaum so groß ist wie Baden-Württemberg. Im Februar dieses Jahres fuhren Pfarrer Reuther, seine Frau Andrea und das Gemeindemitglied Thomas Brinkhoff auf eigene Kosten nach Afrika, um zu sehen, wie der Region zu helfen ist. Ein Gemeindekreis des Erbstromtales unterstützt bereits seit einiger Zeit ein ruandisches Kinderhilfsprojekt, das zum Schul- und Ausbildungszentrum werden soll mit Bibliothek und Krankenstation. Es soll soziale Kompetenzen schulen, kulturelle Identitäten pflegen und Kontakte zwischen den Menschen knüpfen, um ein versöhnendes und demokratisches Miteinander zu fördern. Schirmherr dieser Aktion der Ruhlaer Gemeinde ist der ehemalige thüringingische Ministerpräsident Bernhard Vogel, Unterstützung kommt auch von den Landtagsabgeordneten Gustav Bergemann und Gerhard Günther. Jeder Euro hilft!

Gemeindemitglied Thomas Brinkhoff, Pfarrer Gerhard Reuter mit seiner Frau Andrea und das Mitglied des Landtages Gustav Bergemann                                                                                       Foto. ji

Hallo Eisenach, 03.11.2007



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