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Die Evangelische Kirchgemeinde Ruhla hat mit Hilfe von
Spenden und aus Eigenmitteln eine Stiftung ins Leben rufen können, die
nachhaltig dafür sorgen wird, daß Mittel zur Erhaltung und Nutzung unserer
einzigartigen Winkelkirche zur Verfügung stehen.
Die Concordia-Kirche in Ruhla ist die einzige original erhaltene echte
Winkelkirche Deutschlands. Sie zu erhalten, wird jedem Denkmalliebhaber am
Herzen liegen.
Doch nicht nur und nicht in erster Linie betrachten wir die Kirche als
Baudenkmal, sondern als geistliches und sogar kulturelles Zentrum in
unserer Stadt im Thüringer Wald.
Vielzählige Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen hauchen dem alten
Gebäude Leben ein. Hier versammeln sich Menschen, um entscheidende
Lebensabschnitte in der Gegenwart Gottes zu begehen: von der Taufe über
die Konfirmation, die Hochzeit und verschiedene Jubiläen bis hin zur
Trauerfeier.
Außerdem bringen Konzerte, Lesungen und andere kulturelle Veranstaltungen
Leben und Freude in die Kirche und unter die Menschen, die dort
zusammenkommen.
Wir möchten diesen zentralen Ort in unserer Stadt und in der
Denkmallandschaft Thüringens erhalten und haben deshalb diese Stiftung ins
Leben gerufen.
Damit die Stiftung ihren Wirkungsgrad erhöhen kann, suchen wir Menschen,
denen die Erhaltung unserer 1661 errichteten Winkelkirche als Sakralraum
und/oder als einzigartigem Baudenkmal am Herzen liegt.
Warum aber eine Stiftung? Wäre es nicht besser gewesen, das Geld
kurzfristig einzusetzen?
Zwar helfen Spenden, akute Anliegen zu finanzieren, doch Stiftungen haben
den unschlagbaren Vorteil, daß sie langfristig wirken können, während
einmal ausgegebene Spenden dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
In den letzten Jahren sind in Deutschland immer mehr Stiftungen ins Leben
gerufen worden und das aus gutem Grund. Worin die Vorteile einer Stiftung
u.a. bestehen, sei nachfolgend anhand einiger Stichpunkte dargestellt:
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01. |
Langfristige Wirkung, solange die Stiftung besteht,
also nach hinten offen. |
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02. |
Der Stiftungszweck garantiert die
zweckgebundene Verwendung der Mittel – in diesem Falle die Erhaltung
und Nutzung der St. Concordia-Kirche Ruhla. |
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03. |
Zustifter haben eine gute
Gelegenheit, ihre Verbundenheit mit der Kirche zum Ausdruck zu
bringen, auch über ihren Tod hinaus. |
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04. |
Wahrung des Lebenswerkes. Für sich und andere Gutes
tun. |
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05. |
Erhaltung persönlicher
Wertvorstellungen. Wer beispielsweise mit Unsicherheit auf die Zukunft
christlicher Werte oder schlicht ethischer Werte blickt, wer Sorge
darum trägt, ob und in welcher Weise noch christliche Kirchen künftig
Stadt und Land prägen, kann mit dem Instrument der Zustiftung die
Wahrung seiner Wertvorstellungen dauerhaft erhalten helfen. |
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06. |
Der Erhalt des eigenen Namens.
Nichts von Menschen Geschaffenes überdauert so souverän die
Jahrhunderte wie das Instrument der Stiftung. – Die ältesten Stiftungen
sind hierzulande über 1.000 Jahre alt. Wer also über seinen Namen ein
Stück Unsterblichkeit erlangen möchte, hat zur Stiftung bzw.
Zustiftung kaum eine Alternative. Es wird ein Stiftungsbuch angelegt,
in dem alle Zustifter namentlich verzeichnet werden – es sei denn, sie
wünschen dies nicht. Dieses Buch wird in den Archivbestand der Ev.
Kirchgemeinde eingehen. |
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07. |
Der Ausdruck von Dankbarkeit für
ein gelungenes und erfolgreiches Leben. Viele Menschen haben nicht
vergessen, wem Sie den Erfolg ihres Lebens verdanken: einem
wohlwollenden Menschen, Gott oder dem Glück, zur richtigen Zeit am
richtigen Ort gewesen zu sein. Nicht selten erwächst daraus das
Bedürfnis, dem Leben bzw. der Gesellschaft zurückzugeben, was sie an
Unterstützung geleistet hat. |
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08. |
Sicherung des über Jahrzehnte
aufgebauten Vermögens. Ihrem Wesen nach sind Stiftungen äußerst
konservativ, sie erhalten und bewahren, nicht nur den eigenen Namen,
sondern auch das eingebrachte Vermögen, was für bestimmte Personen das
ausschlaggebende Argument darstellt. Sie sehen in ihrem Vermögen ein
über Jahrzehnte geschaffenes Lebenswerk, das sie gern über den Tod
hinaus erhalten möchten. Auch hier ist das Instrument der Stiftung
ohne Konkurrenz. Die Spende muß zeitnah ausgegeben, das in eine
Stiftung eingebrachte Vermögen laut Gesetz erhalten werden. |
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09. |
Steuerliche Vorteile. Bei
Begünstigungen von gemeinnützigen Stiftungen fallen weder
Erbschaftssteuern noch Schenkungssteuern an. Das übertragene Vermögen
bleibt also ungeschmälert erhalten. Und auch auf die Einkommensteuer
wirkt sich die Übertragung positiv aus |
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10. |
Lösung des Nachlassproblems. In
vielen Fällen bietet sich das Instrument der Stiftung an, um das
Nachlassproblem zu lösen. Sind keine eigenen bzw. keine geeigneten
Erben vorhanden, gibt es i.d.R. zur Stiftung als „Wunscherben“ keine
sinnvolle Alternative. Anderenfalls fällt das Vermögen dem Staat zu.
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11. |
Das Stammkapital bleibt erhalten.
Nur die jährlich anfallenden Zinsen dürfen für den Zweck ausgegeben
werden. (Deshalb gilt: je höher das Stammkapital, umso höher der zur
Verfügung stehende Betrag!) |
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12. |
Die
Erhaltung der Kirche wird immer die Inanspruchnahme von Fördermitteln
erfordern. Dazu muß der Eigentümer einen Eigenanteil erbringen, der
u.a. aus der Stiftung aufgebracht werden kann. |
Vielleicht haben Sie sich schon mit dem Gedanken getragen,
einem Baudenkmal und insonderheit einer Kirche etwas Gutes zu tun.
Dann laden wir Sie ein und bitten Sie, unsere Kirche mit einer Zustiftung
zu unterstützen!
Da es in der Natur einer Stiftung liegt, daß nur die Zinserträge zur
Verfügung stehen, sind Zustiftungen erst ab einem bestimmten Betrag
sinnvoll d.h. gewöhnlich ab 500 Euro. Natürlich können Sie die Erhaltung
der Concordia-Kirche auch mit ihren Spenden unterstützen, darüber freuen
wir uns ebenso!
Ist Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns, wenn Sie zum Zustifter
werden!
Wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen wollen, so rufen Sie einfach im
Pfarramt an unter Telefon: 036929/62137 oder schreiben eine Email an
st-concordia@arcor.de
Die Kontoverbindung für eine Zustiftung lautet:
Ev. Kirchgemeinde Ruhla
Kontonummer: 26638
BLZ: 840 550 50
Wartburgsparkasse
Verwendungszweck (wichtig!): Zustiftung Stiftung Winkelkirche St.
Concordia
Mit herzlichen Grüßen
Pfarrer Gerhard Reuther
Welche Arbeiten stehen derzeit an?
Momentan wird die Orgel saniert (90.000 €), Malerarbeiten sind noch immer
im Seitenschiff nötig (ca. 2500 €), der Treppenaufgang am Seitenschiff ist
seit vielen Jahren marode, ständig neu anfallende Reparaturarbeiten
schmälern das Budget.
Im Jahr 2011 können wir, so Gott will, das 350jährige Jubiläum unserer
Kirche feiern. Bis dahin wollen wir möglichst viel geschafft haben. Das
wäre eine gute Gelegenheit, erstmalig Rückschau auf eine erfolgreiche
Stiftungstätigkeit zu halten und derer zu gedenken, die zur wirkungsvollen
Arbeit der Stiftung beigetragen haben.
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